Vom Ausgangspunkt aus wandern wir im Uhrzeigersinn, bleiben zunächst innerhalb des Grillplatzes und folgen einem Weg, der parallel zu einer Straße verläuft, die von der geraden Panzerstraße nach links abzweigt. Das gesamte Gelände diente viele Jahrzehnte lang als Übungsgelände der US-Armee mit Freizeiteinrichtungen.
Nach einigen hundert Metern erreichen wir ein umzäuntes Gelände, einen ehemaligen Militärcampingplatz, der heute verlassen ist. Hier treten wir auf die Straße, die sofort nach rechts abbiegt. Eine asphaltierte Straße führt uns zur Försterei Spreitel, wo sie in einen Waldweg übergeht. Wir folgen diesem Weg geradeaus und kommen am Restaurant „Neues Waldheim“ vorbei.
Der Waldweg durch dichten Eichen- und Buchenwald verläuft stetig in Richtung Süden, bis wir offenes Gelände mit Blick auf Frei-Laubersheim erreichen. Der Weg biegt nach rechts ab, führt jedoch nicht hinunter ins Tal, sondern verläuft am Waldrand entlang. Nach etwa 600 Metern biegt er erneut nach rechts ab und führt zurück in den Wald.
Bald erreichen wir einen breiteren Waldweg, dem wir nach links in Richtung der Bismarckhütte, einer gemauerten Schutzhütte, folgen. Von dort führt ein zunehmend schmaler Pfad in Richtung Altenbaumburg. Unser Wanderweg zweigt nach etwa einem Kilometer scharf nach rechts ab und führt in Richtung Uhufels, kurz bevor wir die Burg erreichen. Die Burg selbst liegt weitere 400 Meter vor uns und ist über eine Holzbrücke zu erreichen. Nach der Besichtigung der Ruine und einer Pause kehrt man auf demselben Weg zum Wanderweg zurück.
Der Weg schlängelt sich nun hinunter ins Nahetal und bietet immer wieder schöne Ausblicke – insbesondere am Uhu-Felsen. Wir folgen dem Weg weiter, der zweimal eine Straße kreuzt, und erreichen schließlich den Campingplatz Ebernburg. Wir überqueren die Straße und halten uns rechts; an der nächsten Weggabelung nehmen wir den linken Weg oberhalb des Campingplatzes.
Die Route führt zunächst durch Wiesenland, dann durch einen bewaldeten Abschnitt mit einem weiteren Aussichtspunkt. Schließlich erreichen wir das Huttental. Nach einem kurzen Anstieg in Richtung der Burgruine biegen wir scharf nach rechts ab und folgen breiten, gewundenen Wegen rund um den idyllischen Haidberg, auf dem einst eine keltische Hügelsiedlung stand.
Wir gelangen an eine T-Kreuzung, an der wir uns rechts halten – während der Weg nach links erneut zur Burgruine führen würde. Wir folgen dem breiten Weg etwa 500 Meter, bis wir kurz vor der Sternwarte links auf einen schmalen Pfad abbiegen. Dieser führt zunächst durch ein kleines Birkenwäldchen und mündet dann in einen rustikalen, vertieften Weg.
Von dort gelangen wir auf einen felsigen Pfad, auf dem wir uns rechts halten und bergauf gehen. Der Weg nach links ist gesperrt. Der Serpentinenweg steigt steil an; er ist schmal und oft mit losen Steinen bedeckt. Ein besonders schöner Aussichtspunkt ist hier der „Zwei-Bäder-Blick“ mit Blick auf das Salinental und Bad Münster am Stein. Eine geologische Besonderheit dieser Gegend sind die Lindenblockgeröllhalden, die sich während der Eiszeit gebildet haben.
Oben erreichen wir den höchsten Punkt der Rundwanderung – die Gans (321 m). Hier ist die Landschaft innerhalb des Naturschutzgebiets von mediterraner Flora und Fauna geprägt, darunter Feldahorn und kleinwüchsige Eichen.
Über mehrere hundert Meter folgt der Weg dem Bergrücken und bietet einen Panoramablick über die Nahe-Hügel, bevor er wieder nach rechts in einen lichten Mischwald abbiegt. Der Weg führt dann geradeaus weiter, bis er eine große Obstwiese am Hang erreicht. Wir wandern am oberen Rand der Wiese entlang, bis wir in der Nähe des Anwesens Rheingrafenstein auf eine Straße stoßen.
Wir überqueren die Straße und wandern durch offenes Wiesenland mit weitem Blick in Richtung Rheinhessen, wobei wir einem weiten Bogen folgen, der uns schließlich zurück zum Ausgangspunkt führt.