Die Etappe 1b verläuft parallel zur 1. Etappe, beginnt jedoch in Fischbach und ist somit nur ca. halb so lang wie die gesamte 1. Etappe, die von Idar-Oberstein bis Herrstein führt.
Zum Einstieg in den Pilgerweg sind es vom Bahnhof Fischbach/Weierbach ca. 2.5 km zusätzliche Kilometer. Es bestehen regelmäßige Verbindungen mit der Regionalbahn von Idar-Oberstein/Saarbrücken bzw. von Bad Kreuznach/Mainz/Frankfurt.
Hildegard von Bingen Pilgerwanderweg
In ihrem vierten Buch ihrer Physica beschreibt sie die Wirkung von 26 (Edel-) Steinen. Der Hildegardweg folgt auf dieser Etappe dem gleichlaufenden Saar-Hunsrück-Steig bis in das mittelalterliche Herrstein.
Nach der sagenumwobenen Felsenkirche und den spektakulären Felsformationen zu Beginn bietet der naturnahe Weg schöne stille Bachtäler, alte Wälder und beim Überqueren der Höhenzüge herrliche Aussichten.
Hildegard von Bingen, Äbtissin, Dichterin, Theologin, Natur- und Heilkundlerin lebte zeit ihres Lebens in der heutigen Nahe.Urlaubsregion.
Kurzvita der Hl. Hildegard von Bingen
1098: Geburt Hildegard von Bingen, vermutlich in Niederhosenbach bei Herrstein
1112: Eintritt in das Kloster Disibodenberg bei Bad Sobernheim, gemeinsam mit Jutta von Sponheim
1136: Hildegard von Bingen wird, nach dem Tod Jutta von Sponheim, die zweite Magistra im Kloster Disibodenberg
um 1150: Gründung eines eigenen Frauenklosters in Bingen am Rheinab 1150: Hildegard verfasst ihre visionären medizinischen & musikalischen Werke. Sie reist entlang Rhein, Mosel, Main und Neckarund predigt auf öffentlichen Plätzen.
1165: Gründung eines zweiten Frauenklosters in Eibingen, die heutige Wallfahrtskirche St. Hildegard Rüdesheim-Eibingen
17. September 1179: Hildegard von Bingen stirbt in Bingen am Rhein
10. Mai 2012: Heiligsprechung Hildegard von Bingen von Papst Benedikt XVI
7. Oktober 2012: Erhebung zur Kirchenlehrerin