Die kurze Wanderung führt zur Burg und um das malerische Dorf Ebernburg, folgt der Flusslandschaft der Nahe bis zum Rotenfelsmassiv. Bezaubernd ist der Anblick der 200 Meter hohen Felswand, die auf der anderen Seite des Flusses auftürmt. Ein weitere Höhepunkt ist der Steinskulpturenpark der Fondation Kubach-Wilmsen - ein grandioses landart-Projekt.
3x3 Salinental: IntroTour Ebernburg
Eine Kurzwanderung, die an der Ebernburg vorbei durch das historische Burgdorf zu den romantischen...
Zusätzliche Informationen
Vom Wanderportal aus überqueren wir zunächst die Straße bei der Feuerwehr. Über Wiesenwege erreichen wir mit einem kurzen Anstieg den Steinskulpturenpark des international bekannten Bildhauerpaares Kubach-Wilmsen - ein faszinierendes Landart-Konzept. Jetzt führt der Weg hinab ins Nahetal und folgt diesem Richtung Rotenfels-Steilwand. Unterm Rotenfels stehend wirkt das Felsmassiv besonders beeindruckend. Über die Nahewiesen und durch die engen Gassen und Treppen des Burgdorfs gelangen wir hinauf zur Ebernburg·Aussicht. Hier genießt man einen herrlichen Blick über das Dorf vor dem majestätischen Rotenfels. Unterhalb der Burgmauern entlang und durch Weinberge führt der Weg zurück zum Wanderportal.
Hochwasser:
In regenreichen Zeiten können Teile des Weges von Nässe beeinträchtigt sein. Bei Hochwasser in der Naheaue bitte auf den Fahrradweg auf der höhergelegenen alten Bahntrasse ausweichen. Die Umleitung ist ausgeschildert. Die kritischen Pegelstände für die Begehbarkeit finden Sie auf Hochwasser-rlp.de . Die kritischen Pegel sind Boos ab 2.00 Meter, Bad Kreuznach ab 3,50 Meter . Ab diesen Wasserständen werden die Wege sehr schwer passierbar, man sollte die Umleitung wählen.
Eichenprozessionsspinner:
Warnung: Eichenbäume können großflächig vom Eichenprozessionsspinner befallen werden. Die Raupe des Eichenprozessionsspinner stellt eine Gesundheitsgefährdung dar. Die Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift. Sie können auch über den Wind verdriftet werden. Der Kontakt mit den Raupen kann für Menschen und Haustier gesundheitsschädlich sein. Besonders häufig ist die Raupendermatitis mit den Symptomen: Hautausschläge und Hautrötung, leichte Schwellungen der Haut, Quaddelbildung, Juckreiz und Brennen am ganzen Körper. Wenn die Brennhaare (die Thaumatopoein enthalten) eingeatmet werden, kann dies zu Reizungen der Mund- und Nasenschleimhaut, Bronchitis, Asthma oder auch zu einem allergischen Schock führen. Auch nach dem Lebenszyklus von Puppe, Raupe und Falter geht von den leeren Gespinsten mit ihren Brennhaaren über längere Zeit eine Gefährdung aus.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Warnhinweise beachten
- Befallene Eichen sollten gemieden werden (keine Sitzgruppen in der Nähe nutzen)
- Raupen und Gespinste dürfen auf keinen Fall berührt werden (nie selbst versuchen, Gespinste zu zerstören)
- Im Umfeld befallener Eichen nicht auf den Boden legen oder setzen
- Körper durch Kleidung schützen (Hals, Nacken, Arme)
- Tiere angeleint führen, auf dem Weg bleiben
- Befunde melden Diese können evtl. fachgerecht mit Spezialgerät entfernt werden, gefährdete Bereiche können markiert werden.
- Falls man mit Brennhaaren der Raupen in Kontakt gekommen ist sollte man die Kleidung wechseln und duschen
- Die Kleidung bei mindestens 60°C waschen
Festes Schuhwerk mit gutem Profil, das auch Feuchtstellen verträgt, sollte man haben.
Kehren Sie ein in der Burgschänke oder einem der beschaulichen Weinlokale, besuchen Sie am Wochenende auch das Steinskulpturenmuseum.
Weitere Informationen & GPX-Download
Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.