3x3Salinental ClassicTour Rotenfels
Die Tour führt von der Rotenfelssteilwand nach Bad Kreuznach. Fernblicke, Wege am Waldsaum,...
Zusätzliche Informationen
Vom Wanderportal aus gehen wir zunächst über den Parkplatz und dann am
Zuweg des Gasthauses vorbei. Der Weg kreuzt anfangs zweimal die Straße,
führt aber bald in Waldgebiet. Nach einiger Zeit erreichen wir unser erstes Etappenziel
Urmeerstrand. Von dort aus geht es hinab ins liebliche Lohrer Tal. Die
Strecke folgt dem Waldsaum und führt zum Soonwaldblick – einem herrlichen
Aussichts- und Rastpunkt. Weiter geht es, bis wir die Felder und Weinberge des
Kauzenbergplateaus vor uns sehen. Hier biegen wir rechts ab. Kurz darauf ermöglicht
die Karlshöhe eine hervorragende Aussicht über Stadt und Kurgebiet.
Nun folgt ein steil ansteigender Serpentinenweg durch den Oranienwald bis
hinauf zur Leni-Müller-Hütte. Danach folgen wir dem Höhenweg durch alten
Kastanienwald zum Rabenfels mit Blick in das Salinental und seinen Gradierwerken.
Auf lauschigen Waldpfaden erreichen wir Wiesenland, folgen dem
Waldrand und erreichen schließlich die Hangkante des Rotenfelsmassivs. Der
Weg entlang der Steilkante eröffnet immer wieder spektakuläre Panoramablicke
und führt uns bis zum Aussichtspunkt Rotenfels·Bastei. Von hier aus führen
Waldwege zurück zum Wanderportal.
Die Tour enthält Aufstiege, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein können. Sonnenschutz und Mitführung von Getränken sind dringend anzuraten.
Trittsicherheit ist stellenweise nötig. Zum Teil felsiger oder durchwurzelter Untergrund.
Warnung: Eichenbäume können großflächig vom Eichenprozessionsspinner befallen werden. Die Raupe des Eichenprozessionsspinner stellt eine Gesundheitsgefährdung dar. Die Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift. Sie können auch über den Wind verdriftet werden. Der Kontakt mit den Raupen kann für Menschen und Haustier gesundheitsschädlich sein. Besonders häufig ist die Raupendermatitis mit den Symptomen: Hautausschläge und Hautrötung, leichte Schwellungen der Haut, Quaddelbildung, Juckreiz und Brennen am ganzen Körper. Wenn die Brennhaare (die Thaumatopoein enthalten) eingeatmet werden, kann dies zu Reizungen der Mund- und Nasenschleimhaut, Bronchitis, Asthma oder auch zu einem allergischen Schock führen. Auch nach dem Lebenszyklus von Puppe, Raupe und Falter geht von den leeren Gespinsten mit ihren Brennhaaren über längere Zeit eine Gefährdung aus.
Vorsichtsmaßnahmen:
- Warnhinweise beachten
- Befallene Eichen sollten gemieden werden (keine Sitzgruppen in der Nähe nutzen)
- Raupen und Gespinste dürfen auf keinen Fall berührt werden (nie selbst versuchen, Gespinste zu zerstören)
- Im Umfeld befallener Eichen nicht auf den Boden legen oder setzen
- Körper durch Kleidung schützen (Hals, Nacken, Arme)
- Tiere angeleint führen, auf dem Weg bleiben
- Befunde melden Diese können evtl. fachgerecht mit Spezialgerät entfernt werden, gefährdete Bereiche können markiert werden.
- Falls man mit Brennhaaren der Raupen in Kontakt gekommen ist sollte man die Kleidung wechseln und duschen
- Die Kleidung bei mindestens 60°C waschen
Weitere Informationen & GPX-Download
Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.