3x3Salinental: VitalTour Rotenfels

Die Tour führt vom Rotenfelsmassiv durch den Stadtwald auf den Kauzenberg, bis in die Neustadt von...

Zwischen der Kante des Vulkanmassivs Rotenfels und dem Kauzenberg und der Kreuznacher Neustadt erstreckt sich die Vitaltour Rotenfels. Sie erschließt zum einen das Rotenfelsmassiv mit vielen spektakulären Aussichtspunkten, dessen gesamte Länge erwandert wird. Richtung Bad Kreuznach sind dichte urige Mischwälder zu durchqueren. Auf dem Kauzenbergplateau prägen Feldbau, Weinbau und Weiden das Landschaftsbild. Die Ruine der Kauzenburg liegt hoch über Bad Kreuznach. Wir erreichen die Altstadt durch den romantischen Schloßpark mit seinen drei Museen und tauchen schließlich kurz in die mittelalterliche Kreuznacher Neustadt ein. Der Panoramaweg und der anschließende Höhenweg eröffnet schöne Ausblicke über Bad Kreuznach, das Kurgebiet, das Salinental und nach Rheinhessen. Hinauf geht es durch Eichen- und Buchenwald wieder Richtung Rotenfels. Der Rabenfels ist ein weiterer markanter Aussichtspunkt. Die abwechslungsreiche Tour verblüfft mit ihrer Vielfalt.

Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 5 Std.
Schwierigkeit
3/3
Kondition
5/6
Erfahrung
5/6
Landschaft
6/6
Aufstieg
560 hm
Abstieg
560 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Fauna Flora Rundtour geologische Highlights kulturell / historisch
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Zusätzliche Informationen

Vom Wanderportal führt unser Weg über die Straße schräg rechts in den

Wald. Nach dem Götzenfels mit zwei herrlichen Ausblicken und einem

steilen, felsigem Abstieg gelangen wir durch Weinberge zum beeindruckenden

Götzenfelsblick. Erst durch Rebflächen, später durch Wald aufsteigend

erreicht unser Weg die Höhe des Kreuznacher Stadtwaldes. Wir

schlagen einen Bogen um den Fernsehturm und wandern über den Dachskopf

hinab ins Lohrer Tal. Weiter geht es über einen Bergrücken zum offenen

Kauzenburgplateau, vorbei am Aussichtspunkt Teetempel in den

romantischen Schlosspark mit seinen Museen. Durch den Park erreichen

wir Kreuznachs charmante historische Neustadt und die Brückenhäuser

auf der alten Nahebrücke. Jetzt folgt unser Weg eine Zeit dem Panoramaweg

hinauf mit Blick über die Dächer und wieder herunter, bis er auf

einen schmalen Pfad abbiegt. Dieser führt uns hinauf zur Leni-Müller-

Hütte. Auf bequemen Waldwegen gelangen wir zum Offenland auf der Rotenfelshochebene.

Anschließend führen schattige Pfade hinab zum Stegfels

mit seinem herrlichen Blick auf Bad Münster am Stein – Ebernburg. Nach

einem Stück ebenen Felsenweges durch kargen Bewuchs und einen Felsentunnel

geht es über steinige Serpentinen wieder hinauf bis zur Hangkante

der Rotenfelssteilwand. Von spektakulären Weitblicken begleitet laufen wir

200m über der Nahe zum Aussichtspunkt Rotenfels·Bastei. Über Waldwege

gelangen wir zurück zum Wanderportal.

Die Tour enthält Passagen, die starker Sonneneinstrahlung ab den Mittagsstunden ausgesetzt sein können. Mitführung von Getränken und Sonnenschutz sind dringend anzuraten. 

An verschiedenen Stellen Absturzsicherung und nicht trittfester Bodenbelag (Geröll)

Warnung: Eichenbäume können großflächig vom Eichenprozessionsspinner befallen werden. Die Raupe des Eichenprozessionsspinner stellt eine Gesundheitsgefährdung dar. Die Brennhaare der Raupen enthalten ein Nesselgift. Sie können auch über den Wind verdriftet werden. Der Kontakt mit den Raupen kann für Menschen und Haustier gesundheitsschädlich sein. Besonders häufig ist die Raupendermatitis mit den Symptomen: Hautausschläge und Hautrötung, leichte Schwellungen der Haut, Quaddelbildung, Juckreiz und Brennen am ganzen Körper. Wenn die Brennhaare (die Thaumatopoein enthalten) eingeatmet werden, kann dies zu Reizungen der Mund- und Nasenschleimhaut, Bronchitis, Asthma oder auch zu einem allergischen Schock führen. Auch nach dem Lebenszyklus von Puppe, Raupe und Falter geht von den leeren Gespinsten mit ihren Brennhaaren über längere Zeit eine Gefährdung aus.

Vorsichtsmaßnahmen:

Warnhinweise beachten

Befallene Eichen sollten gemieden werden (keine Sitzgruppen in der Nähe nutzen)

Raupen und Gespinste dürfen auf keinen Fall berührt werden (nie selbst versuchen, Gespinste zu zerstören)

Im Umfeld befallener Eichen nicht auf den Boden legen oder setzen

Körper durch Kleidung schützen (Hals, Nacken, Arme)

Tiere angeleint führen, auf dem Weg bleiben

Befunde melden Diese können evtl. fachgerecht mit Spezialgerät entfernt werden, gefährdete Bereiche können markiert werden.

Falls man mit Brennhaaren der Raupen in Kontakt gekommen ist sollte man die Kleidung wechseln und duschen

Die Kleidung bei mindestens 60°C waschen

Festes Schuhwerk, Sonnenschutz

Abstecher in den Kurpark mit seinem Solezerstäuber. Im Kreuznacher Schloßpark Römerhalle, das Museum für PuppentheaterKultur und das Schloßparkmuseum

Weitere Informationen & GPX-Download

Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.

Zum Tourenplaner (www) Download GPX