Ausoniusweg 06. Etappe: Fell - Trier

Die letzte Etappe auf dem Ausoniusweg führt aus dem Fellerbachtal ins Ruwertal und in die...

Im Jahre 368/69 n. Chr. reiste Ausonius, ein römischer Gelehrter und Rhetoriker, im Gefolge des Kaisers Valentinian nach einem Alemannenfeldzug auf der alten Römerstraße quer durch den Hunsrück von Bingen nach Trier. Seine Reiseeindrücke schrieb er in dem Werk "Mosella" nieder, bis heute die älteste Reisebeschreibung einer deutschen Landschaft.

Was Ausonius damals als "wilde Waldeinsamkeit" im Hunsrück beschrieb, kommt dem heutigen erholungssuchenden, naturverbundenen Wanderer sehr entgegen. Auf uralten, einsamen Pfaden und Handelswegen folgen wir auf dem Ausoniusweg den Spuren des Ausonius und der römischen Legionäre durch grüne Wiesen und schattige Wälder. Wir lassen die Seele baumeln und entspannen einfach - ideal für gestresste Großstadtmenschen und Hamster im Laufrad.

Länge
ca. 17 km
Dauer
ca. 4 Std.
Schwierigkeit
6/3
Kondition
6/6
Erfahrung
3/6
Landschaft
2/6
Aufstieg
191 hm
Abstieg
233 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Einkehrmöglichkeit Etappentour Von A nach B kulturell / historisch
Ausoniusweg 06
Ausoniusweg 06
Ausoniusweg 06
Ausoniusweg 06
Ausoniusweg 06
Ausoniusweg 06
Ausoniusweg 06
Ausoniusweg 06
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Zusätzliche Informationen

Wir verlassen den Ort Fell über die Bachstraße und die Ruwerer Straße (beim Jüdischen Friedhof rechts halten!) und folgen der Beschilderung AU bzw. der Pilgermuschel an der Kapelle St. Josef bis zu einem kleinen Rastplatz. Weiter geht es bergauf, nach knapp 300 m biegen wir rechts ab und erreichen nach etwa 1 km eine Bank mit schöner Aussicht auf Fell und das Ruwertal.

Nun gehen wir für etwa 1,2 km auf einem Teerweg, der uns zur K 77 bringt. Diese wird überquert, dann nehmen wir links an der Weggabelung den linken Weg, der anfangs unterhalb der Kreisstraße führt.

Nach etwa 900 m gelangen wir an die Umzäunung der Mülldeponie, der wir für rund 200 m folgen.

Dann aber wendet sich der Weg in spitzem Winkel nach rechts in Richtung Longuicher Sauerbrunnen (mit Rastplatz/Hütte), dessen eisen- und nickelhaltiges Wasser zwar offiziell nicht als Trinkwasser ausgewiesen ist, aber dennoch für willkommene Erfrischung sorgt.

Beim ca. 1 km weiter gelegenen Sang-Neuhaus überqueren wir rechts die B 52, halten uns sogleich links und ‚begleiten‘ ein Stück weit die parallel verlaufende Bundesstraße

Nach etwa 850 m wird es wieder ruhiger: Wir biegen nach rechts ab ins Eitelsbachtal, dass uns nach rund 2 km in den Trierer Vorort Eitelsbach führt. Hier lohnt ein Besuch der offenen Vierzehnnothelfer-Kapelle (in der auch Getränke bereitgehalten werden).

Über den Bürgersteig der Straßen ‚Eitelsbacher Straße‘, ‚Auf Schwarzfeld‘ und ‚Im Paulinsgarten‘ kommen wir in Trier-Ruwer an die vielbefahrene Rheinstraße. Diese überqueren wir, halten uns links und nehmen ein kurzes Stück hinter der Überquerung der Ruwer den gemeinsamen Fußgänger-/Radweg. Dort, wo dieser Weg wieder auf die Ruwerer Straße trifft, überqueren wir diese und kommen in die Straße ‚Am Grüneberg‘, die wir für die kommenden 3 km nutzen. Nach Querung der Straße ‚Im Avelertal‘ betreten wir die ‚Avelsbacher Straße‘, unterqueren die Bahngleise und gelangen zum ‚Wasserweg‘, auf diesem bleiben wir auch an der Kreuzung Schöndorfer Straße/Wasserweg. Erst 100 m danach geht es links ab in die Balthasar-Neumann-Straße (lohnender Abstecher zur Basilika St. Paulin!), die zur Paulinstraße führt.

Von hier sind es noch 700 m zum Trierer Alleenring mit der Porta Nigra. Wir sind am Ziel angelangt.

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) sind empfehlenswert.
Gleich 8 UNESCO-Welterbestätten gibt es in Trier zu besichtigen. Augusta Treverorum, die ehemalige römische Metropole und spätantike Kaiseresidenz Treveris als eine der bedeutendsten Städte des Imperiums im 4. Jh. biete eine Fülle an bis heute gut erhaltenen römischen Monumentalbauten: Porta Nigra, Amphitheater, Kaiserthermen, Barbarathermen, Konstantinbasilika, Domgruppe und Römerbrücke. 

Wer mehr Zeit in Trier verbringen möchte, hat ab Eitelsbach bzw. Ruwer die Möglichkeit, mit dem Bus ins Trierer Zentrum zu fahren. 

Weitere Informationen & GPX-Download

Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.

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