Wir starten die Tour am Einstiegsportal der Traumschleife "Köhlerpfad am Steinbach", direkt gegenüber des Wanderparkplatzes.
Dort beginnt auch der rund 1 km lange Themenpfad Erasmus+ mit Schwerpunkt "Wasserkraft", der größtenteils auf dem Köhlerpfad verläuft und dem wir bis zum Wasserspielplatz des WasserWissensWerks folgen. An insgesamt fünf Stationen erfährt man unterwegs Interessantes zu den Themen Trinkwasserversorgung und Wasserkraft. Wir erreichen den Wasserspielplatz, auf dem von April bis Oktober gespielt werden kann. Er ist frei zugänglich und nur wenige Meter vom WasserWissensWerk entfernt. Tisch und Bänke laden zum Verweilen ein.
Weiter geht es zum WasserWissensWerk, das sich direkt gegenüber des Wasserspielplatzes befindet. In der Ausstellung mit interaktiven Mitmachstationen erfährt der Besucher alles Wissenswerte zu den Themen der Wassergewinnung und Aufbereitung, der Wasserverteilung in der Region und wie schützenswert unsere begrenzte und wertvolle Ressource ist. Im WaterLab können spannende Experimente und Wasserversuche zum Thema "Eigenschaften des Wassers" durchgeführt werden. Wer möchte, kann sich mit Erkundungsbögen in Form einer Rallye alleine oder in Gruppen in der Ausstellung auf einen spannenden Weg begeben.
Nach dem Besuch des WasserWissensWerks darf natürlich ein Ausblick auf die nahgelegene Steinbachtalsperre nicht fehlen. Die Talsperre, die zur Trinkwasseraufbereitung dient, liegt am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald und im Naturpark Saar-Hunsrück. Dafür müssen wir zunächst einige Höhenmeter überwinden: Am Wasserwissenswerk vorbei folgen wir dem geteerten Weg nach links . Bergauf geht es auf einigen Hundert Metern weiter, bis wir nach einer Kurve schließlich den Aussichtspunkt zur Steinbachtalsperre erreichen. Dort kann man auf der Bank ausruhen und den Blick auf die Talsperre genießen, der für den steilen Aufstieg entschädigt.
Zurück zum Wasserwissenswerk geht es nun auf naturnahen Wegen auf leichten Abstiegen durch den Wald. Dazu gehen wir auf der Teerstraße ein kurzes Stück zurück, bis wir die Beschilderung der Traumschleife "Köhlerpfad am Steinbach" sehen. Bitte die Holzbeschilderung beachten. Wir folgen dem Wegeverlauf bergab, der den "Einstieg Köhlerpfad/Wanderparkplatz Wasserwerk 1,7 km" ausschildert.
Wer lieber eine große Runde gehen möchte, folgt der Beschilderung stattdessen in die andere Richtung und kann so die gesamte Traumschleife "Köhlerpfad am Steinbach" (Länge 13 km) erwandern. Sie zeichnet sich durch erdige, naturnahe Wald- und Wiesenpfade sowie Informationen zur regionalen Geschichte aus. Entlang des Steinbachs und in den Dörfern am Weg lassen sich viele installierte Wegezeichen aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Größen bestaunen. In Langweiler, einem ehemaligen Köhlerdorf, erfährt man auf Infotafeln mehr über das Leben des Köhlerhandwerks. Da die Traumschleife als Rundwanderweg angelegt ist, können wir auch bei der großen Runde direkt an den Wanderparkplatz zurück kehren. Weitere Informationen zum Weg: https://www.saar-hunsrueck-steig.de/traumschleifen/koehlerpfad-am-steinbach
Auf der kleinen Runde geht es nun durch den Wald, entlang von Feldern und am urigen, felsigen Bachlauf weiter bergab. Wir queren den Flachsbach und erreichen wieder das Einstiegsportal. Wir durchqueren dieses und gehen auf der Teerstraße einige Meter weiter Richtung Wasserwissenswerk. Nach wenigen Metern biegen wir links ab und folgen der Traumschleife "Köhlerpfad am Steinbach" auf naturnahen Pfaden ca. 900 Meter weiter bis nach Kempfeld-Katzenloch. Beim Hinweis auf die Gartenwirtschaft biegen wir nach links über die Brücke ab.
In der Gartenwirtschaft am Wasserfall lässt sich die Tour bei einer wohlverdienten Einkehr ausklingen. In der Galerie am alten Sägewerk erwarten Sie wechselnde Ausstellungen in den Galerieräumen, Schleifvorführungen in der eigenen Schleiferei, ein Mineralienmarkt und Edelsteinsuche für Kinder am Edelsteinbrunnen.
Auf diesem Weg kehren wir nach unserer Einkehr auch wieder zurück zum Wanderparkplatz.
Wer den letzten Abschnitt nach Kempfeld-Katzenloch nicht mehr zu Fuß zurücklegen möchte, findet dort auch Parkmöglichkeiten.