Der offizielle Start beginnt an der Gartenstraße in Simmern. Um jedoch direkt die beiden Kirchen in Simmern zu besichtigen, fahren wir zunächst durch die Fußgängerzone hoch zur Stephanskirche am Fruchtmarkt (oder starten direkt an der Kirche). Die ev. Stephanskirche ist eine spätgotische Hallenkirche mit der Anna-Kapelle, in der sich die bedeutenden Grabdenkmäler der Herzöge von Simmern und ihrer Gemahlinnen befinden. Wir fahren die Fußgängerzone (wieder) runter und biegen links ab in die Klostergasse zur Pfarrkirche St. Josef mit der barocken Ausstattung und dem großen Deckengemälde. Anschließend geht es (zurück) zum Schloßplatz und wir fahren auf der Kirchberger Straße zum Hotel Bergschlösschen.
Hinter dem Hotel führt die Strecke bis zur B50. Auf einem Wirtschaftsweg entlang der Bundesstraße fahren wir bis zum Kreisel in Richtung Ohlweiler. Wir folgen der Hauptstraße durch den Ort bis zur Kirchstraße und haben hier die Gelegenheit die ev. Dorfkirche zu besichtigen. Der Innenraum der ev. Kirche Ohlweiler wurde in einem mutigen Kunstprojekt neu gestaltet, das 2018 mit dem Architekturpreis der evangelischen Kirche im Rheinland gewürdigt wurde. Wir biegen anschließend wieder links auf die Hauptstraße ab und wieder links auf die Fichtenstraße und fahren Richtung Belgweiler. Durch Wald und an Wiesen und Feldern vorbei erreichen wir den Ort.
Über die Hauptstraße gelangen wir direkt zur St. Anna Kapelle. Die kleine Kapelle ist direkt an eine Felsnase angebaut. Entstanden ist sie durch eine Stiftung. Von den Patres aus Ravengiersburg wurde sie nach dem Verfall im 17. Jahrhundert wieder hergerichtet, um dort Eremiten einzusetzen. Wir folgen weiter der Hauptstraße, überqueren den Simmerbach und erreichen über die K56 den Ortsausgang von Oppertshausen. Über die K58 fahren wir weiter nach Ravengiersburg. Wir erreichen den Hunsrückdom mit Kloster.
Die ehem. Stiftskirche St. Christophorus thront hoch über dem Tal auf einem Felssporn. Die großartige romanische Westfassade gehört zu den eindrucksvollsten Denkmälern des Hunsrücks. Es lohnt sich, die Kirche, das Kloster mit dem Innenhof, in dem alljährlich Kammerkonzerte der Villa Musica stattfinden, und die romanische Michaelskapelle im oberen Geschoss des Westwerks mit ihren alten Fresken in Ruhe zu besichtigen. Wir radeln weiter nach Sargenroth und stoppen bei der Nunkirche. Die Nunkirche mit ihren uralten Bäumen ist ein magischer Ort, ein alter Gerichtsplatz, mit einem großartigen Rundumblick. Das Untergeschoss des alten Turmes ist mit mittelalterlichen Fresken ausgemalt.
Nun fahren wir zurück nach Simmern links an Holzbach vorbei auf abwechslungsreichen Wegen. In Simmern passieren wir das Naturfreibad und gelangen zur L108. Vor dem Krankenhaus biegen wir rechts ab und erreichen wieder die Gartenstraße, unseren Ausgangspunkt.