Das Deutsche Wanderinstitut bewertete den Premiumweg aktuell in 2026 mit 64 Erlebnispunkten!
Michels Vitaltour - OFFIZIELLE WEGBESCHREIBUNG!
Auf kleinen wildromantischen Pfaden und schönen naturbelassenen Wegen durchstreifen Sie Wälder,...
Zusätzliche Informationen
Nach einem kurzen, aber sportlichen Anstieg wird der Weg wieder breiter und gibt den Ausblick auf die erste Rastmöglichkeit frei. Ein gut gefüllter Rucksack empfiehlt sich auf der Wandertour in jedem Fall. Weiter geht es über schmale naturbelassene Wege bis nach Schöneberg, mitten im Soonwald. Dieses Dorf war schon immer eng mit dem „vor der Haustür“ liegenden Wald verbunden und mit seiner reichhaltigen Geschichte. So ist Schöneberg stolz, einen echten Kurfürsten und Erzbischof hervorgebracht zu haben (Johann von Schonenburg). Auf den Grundmauern seines Elternhauses steht heute das 1686 erbaute Burghaus, das wir im weiteren Verlauf unserer Wanderung noch sehen.
Unser TIPP: Hildegard-von-Bingen-Kräutergarten in Schöneberg, direkt an der Strecke.
Auf rund der Hälfte unseres Weges wandelt sich die Waldlandschaft in eine Feld- und Wiesenlandschaft. Entlang des Steyerbachtals tauchen wir ein in ein intensives Naturwiesen- und Bacherlebnis. Auf den nachfolgenden 2 km entwickelt sich in Hanglage, aus einer romantischen Heckenlandschaft verlassener Weinberge, das klassische Erscheinungsbild einer Weinbau- und Kulturlandschaft. Oben auf dem Berg thront das kleine Weindörfchen Eckenroth, das für alle Weinliebhaber vor allem mit spritzigem, kräftigem Riesling aufwarten kann.
Nachdem wir die Weinbergshänge verlassen haben, treffen wir rechter Hand auf den durch Weinbau geprägten Ort Schweppenhausen. Ein kleiner Abstecher zum Wirtshaus auf dem Campingplatz Aumühle in Schweppenhausen bietet sich an für eine Einkehr.
In Schweppenhausen liegt nun das letzte, aber mit rund 400 m Länge, das anspruchsvollste Steigungsstück vor Ihnen. Der steil ansteigende Waldweg auf "Eckenrother Fels" wird Ihnen gefallen in seinem Wegeverlauf mit kleine Pfaden und Waldromantik.
Fast am Ende der Rundtour wartet noch ein ganz besonderes Wandererlebnis auf uns. Wer hier noch bei Kräften ist, sollte sich auf keinen Fall die „Stromberger Klamm“ entgehen lassen. Der Weg ist etwa 1,2 km lang und entschädigt für den teils mühevollen Aufstieg durch ein grandioses, schon fast alpines Klettererlebnis. Wem die Puste schon ausgegangen ist, kann seinen Weg ohne den "Umweg" durch die Klamm direkt fortsetzen. Jetzt unterqueren wir nur noch die Holzbrücke, die wir am Beginn unserer Wanderung überwunden haben und sind nach ca. 500 m an unserem Ausgangspunkt.
Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen
Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.
Weitere Informationen & GPX-Download
Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.