Moselsteig Seitensprung Briedeler Schweiz
Spannender Aufstieg, spektakuläre Ausblicke und entspannter Abstieg.
Zusätzliche Informationen
Der Anstieg ist noch nicht ganz geschafft. Zunächst führt dich die Tour aber über einen Pfad kurz leicht bergab und dann ohne große Höhenunterschiede durch den waldbedeckten Hang. Interessante Schieferfelsen links und rechts des Wegs ziehen den Blick auf sich. Nach einem letzten Steilstück bergauf hast du einen Sattel erreicht. Von hier zweigt ein Abstecher zum Beinter Kopf ab. Der flache Weg dorthin über den Kamm ist schnell geschafft. Eine Infotafel informiert dich über die Vergangenheit dieses Platzes, auf dem einst ein römisches Bergheiligtum stand. Rastplätze, Bänke und eine Schutzhütte bieten Gelegenheit zu einer erfrischenden Rast. Unbedingt solltst du auf die Felsenkanzel gehen, denn die Aussicht auf die Mosel und Zell ist eine der schönsten am Fluss!
Nach dem Rückweg zum Sattel steht der zweite Teil des Anstiegs an. Der Pfad führt verschlungen und steil den Kamm hinauf. Zwischen den Felsen wandernd ist es nicht schwer, nachzuvollziehen, wie der Name dieses Moselsteig Seitensprungs – eben Briedeler Schweiz – entstanden ist. Am Ende der Bergauf-Passage endet der Pfad und führt als Weg zur „Schönen Aussicht“ – und die ist atemberaubend! Der Blick geht von hier, in fast 400 Metern Höhe, nicht nur ins Moseltal; vielmehr ergibt sich ein Panorama bis weit in die Eifel hinein (bei gutem Wetter bis zum Nürburgring). Die offene Schutzhütte und die anderen Rastmöglichkeiten erlauben noch einmal eine Verschnaufpause. Nun hast du den Anstieg und knapp die Hälfte des Weges geschafft. Über einen 0,4 km langen Zuweg kannst du zum Parkplatz Bummkopf gelangen, der sich ebenfalls als Einstiegspunkt in den Rundweg eignet.
Entspannt geht es auf flachem Waldweg weiter zum Aussichtspunkt Wilhelmshöhe. Hier bist du genau richtig, wenn du während der Rast einen sonnigen Platz bevorzugst. Die Aussicht auf den Zeller Stadtteil Barl auf dem Plateau gegenüber ist schon beeindruckend. Lässt man den Blick entlang der Mosel nach links schweifen, sieht man tief unten Briedel und weiter entfernt auf der anderen Moselseite oben die Marienburg. Dein Standort hier liegt so weit oben, dass du über den Marienburger Sattel hinweg auf Bullay und den weiteren Moselverlauf Richtung St. Aldegund schauen kannst. Wenige Minuten weiter durch den Wald ist das Sündhaus erreicht, eine kleine Kapelle, die hier sehr idyllisch liegt und den Endpunkt des Kreuzwegs darstellt, den der Seitensprung ja schon zu Beginn ein kurzes Stück begleitet hat.
Der Weg führt zur nahe gelegenen Straße, verlässt diese aber gleich und begleitet dann den Waldrand, der immer wieder Blicke auf die Hunsrückhochfläche freigibt. Über einen gut ausgebauten Forstweg beginnt der Abstieg. Zunächst folgst du einem kleinen Bachtal und wechselst dann auf einen Hangweg, der steil bergab an einem Rastplatz am Ortstrand von Briedel endet. Über die Kaiserlay (Rastplatz mit Hütte) erreichst du den vom Hinweg bekannten Punkt am Kreuzweg. Ab hier geht es dann steil bergab in den Ort und zurück zum Ausgangspunkt Balduinsplatz.
Ausreichend trinken
Nehmen Sie genügend Trinkwasser mit und trinken Sie regelmäßig. Gerade bei Wanderungen und Radtouren an der Mosel kann die Hitzebelastung im Sommer hoch sein.
Zecken
Kontrollieren Sie Ihren Körper nach der Tour gründlich und verwenden Sie bei Bedarf ein geeignetes Insektenschutzmittel.
Eichenprozessionsspinner
Vermeiden Sie den Kontakt mit Raupen und Gespinsten des Eichenprozessionsspinners. Die feinen Brennhaare können Hautreizungen und allergische Reaktionen verursachen.
Wetter beachten
Informieren Sie sich vor Beginn Ihrer Wanderung oder Radtour über die aktuelle Wettervorhersage. Bei Gewitter, Starkregen oder Sturm sollte die Tour verschoben oder rechtzeitig beendet werden.
Auf den markierten Wegen bleiben
Bleiben Sie auf den ausgeschilderten Wander- und Radwegen. So tragen Sie zum Schutz der Natur und sich selbst bei und vermeiden unnötige Risiken.
Waldbrandgefahr
Achten Sie besonders in den Sommermonaten auf die aktuelle Waldbrandgefahr. Offenes Feuer sowie das Rauchen im Wald und in trockenen Vegetationsbereichen sind zu vermeiden.
Hunde
Bitte führen Sie Hunde nach Möglichkeit an der Leine und nehmen Sie Rücksicht auf Wildtiere, Weidetiere sowie andere Gäste.
Notruf
Im Notfall erreichen Sie den Rettungsdienst europaweit unter der Notrufnummer 112. Teilen Sie Ihren Standort möglichst genau mit und nutzen Sie nach Möglichkeit die Standortfunktion Ihres Mobiltelefons.
Tragen Sie auf Wanderwegen festes, rutschfestes Schuhwerk. Naturwege, Schieferpfade und steile Weinbergswege können insbesondere nach Regen rutschig sein.
Kopfbedeckung
Tragen Sie bei warmem Wetter eine Kopfbedeckung. Besonders auf den offenen Wegen in den Weinbergen gibt es nur wenige schattige Abschnitte.
Sonnenschutz
Verwenden Sie ausreichend Sonnencreme mit geeignetem Lichtschutzfaktor und schützen Sie sich vor intensiver Sonneneinstrahlung.
Weitere Informationen & GPX-Download
Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.