Start ist am Weihergelände in Rinzenberg. Von hier aus geht es zunächst bergan zum Wehlenstein. Unterwegs wird ein Waldstück passiert, in dem zuletzt sehr viele Fichten vom Borkenkäfer befallen waren und entnommen werden mussten. Die Waldpassage sieht derzeit nicht sehr schön aus, hier muss Wald nachwachsen. Jedoch bieten sich dem Wanderer für die nächsten Jahre hier herrliche Aussichten in Richtung Süden. Bald ist der Wehlenstein erreicht, der Abstecher hinauf auf den Fels lohnt sich, bieten sich doch hier tolle Ausblicke hinein ins Herz des Nationalparks. Der Weg führt nun hinab zum Saustäbel, einer ehemaligen Waldweide samt Hütte. Die überdachte Veranda bietet sich zur gemütlichen Rast an. Vonhier aus führt der Weg hinauf zum "Vorkastell". Von dieser sagenumwobenen keltischen Fliehburg aus hat man einen herrlichen Blick in die Landschaft. Der Abstieg zum Forellenhof ist kurz und bietet noch einmal tolle Einblicke in die Natur.
Entlang des Flüsschens Traun geht es nun gemächlicher weiter, der Weg ist hier breiter und führt leicht bergab, immer begleitet vom Rauschen des Wassers. In der Auenlandschaft links des Weges lassen sich zahlreiche Vögel beobachten. Im März / April ist die nun folgende Passage Anlaufpunkt für alle Freunde der gelben Narzissen. Die Frühlingsboten blühen hier wild und machen die Wiesen am Weg in dieser Zeit zu einem besonderen Highlight.
Die ehemalige Sägemühle "Hujetsmühle" beherbergt heute einen Tempel der Hare Krishna Bewegung. Jeden Sonntag findet hier gegen Mittag ein Sonntagsfest statt, Besucher sind herzlich willkommen. Die Traumschleife führt auf der Rückseite des Anwesens an den Gärten und Weiden entlang, immer weiter der Traun folgend. Kurz vor Abentheuer ist das Eisenhüttenwehr erreicht. Hier wird die Geschichte der Hunsrücker Eisenindustrie lebendig. Die Traumschleife führt direkt am Gelände der ehemaligen Abentheurer Eisenhütte entlang. Eindrucksvoll ist hier zu sehen, wie die Wasserbaumeister vergangener Tage in einem ausgeklügelten Kanalsystem Wasser ins Hüttengelände geführt haben. Das plätschern der Traun bietet eine schöne Abwechslung und der Weg schmiegt sich hier idylisch am kleinen Flusslauf entlang.
Weiter geht die Wanderung hinauf aufs Feld bei Buhlenberg. Erst noch in einer dämmrigen Waldumgebung öffnet sich das Gelände und bietet eine herrliche Aussicht. Mehrere Bänke und Sitzgruppen laden auf den kommenden 2 Kilometern zum Verweilen ein, immer mit Blick Richtung Süden, den Wald im Rücken. Kurz vor Rinzenberg führt der Weg ein letztes Mal ordentlich bergan - und belohnt mit einer weiteren traumhaft schönen Aussicht.