Sie starten vor dem Burggraben auf dem Wanderparkplatz an der Stromburg. Bitte fahren Sie nicht mit dem Auto über die Brücke, sondern parken Sie auf dem Wanderparkplatz davor.
Sie laufen dann auf die Burg zu, am Haupttor der Stromburg vorbei und kommen sogleich zum ersten Rastplatz mit schöner Sitzgruppe, ideal auch als Picknickplatz.
Sollte das Tor an der Burg geöffnet sein, scheuen Sie sich nicht in den Burghof zu schlendern und die tolle Aussicht auf die Stadt zu genießen. Bitte beachten Sie, dass die Burg als Eventgastronomie betrieben wird. Es gibt keinen Restaurantbetrieb oder Café. Aber, schauen Sie sich gerne um, Besucher werden gerne begrüßt. Die Aussicht vom Burghof ist phantastisch. Bei Gruppen bitten wir freundlichst um Anfrage, damit wir den Kontakt zum Burgpächter herstellen können.
Die Rittertour selbst geht unterhalb der Burg vorbei, ein schöner Rastplatz in Begleitung eines Ritters und einer Burgfrau bietet sich an. Die Rittertour umrundet quasi die Burg und führt dann einen kleinen serpentinienförmigen Pfad zur Hauptstraße. Dort queren Sie, laufen rechts um nach wenigen Metern über eine kleine Brücke zu laufen. Biegen Sie dann bitte links ab und schlendern Sie am Guldenbach entlang zu einer großen 'Wiese. Die "Bierwirtsche Wiese" ist eine Überflutungswiese und bietet schöne Strandabschnitte am Guldenbach. Sie werden mit der Markierung durch ein kleines Wäldchen geleitet, eine Serpentine hoch geführt und biegen dann rechts ab um zum Einstieg in die sogenannte "Stromberger Klamm" zu kommen. Eine grüne Brücke wird sichtbar und auch ein neugieriger Zwerg erwartet bereits die Wandersleut.
Die Klamm, welche über ca. 2 km den Stadtteil Schindeldorf mit der Stadt verbindet, ist natürlich entstanden durch Errosionen und ihrem kleinen Bachlauf. Der Pfad mutet schon fast alpin an und Sie müssen aufpassen, die groben Steine und Holz belegten Brücken zu queren - denn bei Regen kann das schon mal ordentlich rutschig werden. Hoch geführt über kleine Pfade, biegen Sie dann rechts ab und steigen ein in einen gemäßigteren Waldweg. Ein Abstecher zum Panoramabad wäre im letzten Drittel dieses Waldweges eine erfrischende Option an heißen Sommertagen. Das Bistro im Freibad ist in den Sommermonaten in der Regel geöffnet.
Nach dem Freibad werden Sie einen kleinen aspaltieren Pfad hinunter in die Stadt geleitet und stehen dann quasi wieder mitten im Trubel. Queren sie die Straße, unter der Eisenbahnbrücke geht es dann rechts weiter. Nutzen Sie gerne den Stichweg hoch zur zweiten Burg in der Runde, der Gollenfels. Diese Burg ist in Privatbesitz - wir sind froh und stolz, Ihnen wenigstens den Stichweg anbieten zu können sowie das wunderbare Plateau vor der Burg, mit Plantanen bewachsen und einem wunderbaren Rastplatz. Der 850 m lange Stichweg ist stramm hochzulaufen, da kommt man schon ins Schwitzen. Die Aussicht allerdings - belohnt!
Wieder zurück, den gleichen Weg, sind Sie wieder in der Stadt und laufen unter der Eisenbahnbrücke durch (bitte auf den Verkehr achtgeben, der Abschnitt ist stark befahren). Biegen Sie nun rechts in die Staatsstraße ein und laufen geradeaus auf die katholische Kirche zu. (TIPP: Die Kirche steht immer offen, gerne mal kurz reinschauen und die Ruhe in diesem schönen Haus nutzen.)
Sie gehen auf dem Bürgersteig weiter, über eine Brücke vom Guldenbach, bis Sie zu einem Zebrastreifen kommen. Dort queren Sie die Straße und erreichen den Marktplatz. Diesen überqueren Sie, an einem netten Eiscafé vorbei, und sehen schon direkt das Stromberger Heimatmuseum (geöffnet donnerstag und sonntags von 15.00 Uhr - 17.00 Uhr). Zurück zum Marktplatz halten Sie sich links und biegen in die Römerstraße ein, welche Sie hinter der Marktapotheke verlassen, um auf dem Platz am Schlangenturm eine Rast zu machen. Den Platz verlassen Sie über eine kleine Treppe an einem schönen Fachwerkhaus vorbei (Co-Workingplace der Stadt) und laufen dann über die Talstraße (bitte achten Sie hier beim Überqueren der Straße auf den Verkehr!) direkt in die Schloßstraße. Die Route führt sie durch den ältesten Teil Strombergs, vorbei an schönen Fachwerkhäuschen, durch verwunschene, bewohnte Gässchen, zur ev. Stephanskirche, bevor Sie wieder in die Talstraße geleitet werden, um sich den Weg zur letzten Burg vorzunehmen. An dieser Stelle könnten Sie den Weg abkürzen und die Familientour zurücklaufen zur Stromburg.
Die große Runde der Rittertour führt Sie die Talstraße hoch, an der Touristinformation vorbei (gerne mal reinschneien, wir sind montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr und 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr für Sie da - Besucher-WC, Trinkwasser, Informationen). Hinter der Touristinformation, Binger Straße 3a, laufen Sie linkerhand eine Treppe hinunter, am alten ehrwürdigen Amtsgericht vorbei - heute ein Verwaltungssitz und Bürgerbüro. Hinter dem Gebäude biegen Sie rechts ab und laufen geradeaus weiter. Unwillkürlich kommen Sie am städtischen Friedhof vorbei, wo sich auch eine Besucher-WC befindet. Hinter dem Friedhof führt rechts ein Pfad hoch zur letzten der drei Burgen, der alten Stromburg auf dem Pfarrköpfchen. Oben angelangt stehen Sie nun im Burggraben der alten Stromburg. Eine Burganlage des 11. und 12. Jahrhunderts, die - zuvor völlig unbekannt - in den 1980er Jahren ausgegraben wurde. Eine unglaubliche Entdeckung! Ein paar Sitzgelegenheiten können Sie für eine Rast nutzen und den herrlichen Blick auf die gegenüberliegende "neue" Stromburg bewundern.
Die Rittertour lässt Sie nun durch ein kleines Wäldchen hinter der alten Stromburg gemütlich flanieren, bevor Sie in die Wohngebiete geführt werden. Dort biegen Sie in die Straße "Pfarrberg" ein und folgen ihr, bis Sie in einen Fußpfad zur Binger Straße geführt werden. Queren Sie in Höhe des Bushaltehäuschens nun die gut befahrende Serpentine und biegen dann ein in die Michel-Obentraut-Straße bis zurück zum Ausgangspunkt, der Stromburg.