Saar-Hunsrück-Steig - 11. Etappe: Morbach – Langweiler – Kempfeld

Mit einer Länge von ca. 18 km hat die 11. Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs einiges zu bieten....

Vom Naturschutzgebiet Ortelsbruch steigen wir auf die Höhen des Idarwalds und genießen zwischendurch immer wieder die Ausblicke auf den Hunsrück in Richtung der Mosel. Am Ende des Abstiegs lädt ein idyllischer Weiher zur Rast ein. Erster Ort nach dem Abstieg ist Langweiler, wo wir einen wunderbaren Fernblick zur Steinbachtalsperre und zur Wildenburg erleben können.
Durch landwirtschaftlich genutzte Flächen geht es von Langweiler bergab. Wir durchqueren den Geopark Krahloch und
steigen wieder auf zur beeindruckenden Felslandschaft „Kirschweiler Festung“. Wir befinden uns mitten im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Erlebnisreich ist der Abstieg in das Idarbachtal. Er führt vorbei an Felsformationen, Baumriesen, Aussichten und teilweise über Serpentinen.
Der Aufstieg zur Wildenburg führt durch gigantische Rosselhalden. Anschließend gehen wir durch dichte Wälder und erreichen die Wildenburg mit dem sehenswerten Wildfreigehege. Von der Wildenburg führt eine 1,5 km lange Zuwegung nach Kempfeld.

Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 5 Std.
Schwierigkeit
2/3
Kondition
4/6
Erfahrung
5/6
Landschaft
5/6
Aufstieg
627 hm
Abstieg
495 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Etappentour Fauna Flora Von A nach B geologische Highlights kulturell / historisch
Saar Hunsrück Steig   11
Saar Hunsrück Steig   11
Saar Hunsrück Steig   11
Saar Hunsrück Steig   11
Saar Hunsrück Steig   11
Saar Hunsrück Steig   11

Zusätzliche Informationen

Die 11. Etappe des Saar-Hunsrück-Steiges führt von Morbach über Langweiler nach Kempfeld. Gestartet wird im Naturschutzgebiet Ortelsbruch in Morbach. Parkplätze findet man hier „Am Kirschbaum“.
Zuerst geht es auf einem breiten Weg durch das Naturschutzgebiet, bevor wir links abbiegen und gleich danach wieder rechts bergab wandern. Nachdem wir den Naturlehrpfad passiert haben, wartet ein asphaltierter Weg auf uns und es geht weiter steil bergab. Auf dem Weg nach unten kommen wir an einer Sinnesbank vorbei, welche zur Rast einlädt. Ebenso der folgende Waldweiher. Talwärts geht es entlang des Baches bis zur Kreuzung mit einem weiteren Rastplatz. Hier biegen wir erst rechts ab und dann wieder links.
Schon sind wir am Rande von Langweiler angekommen, der „Perle des Hochwalds“. Langweiler wird deshalb oft so bezeichnet, weil man von hier aus einen wunderschönen Blick zur Burg Wildenburg und gleichzeitig zur Steinbachtalsperre genießen kann. In Langweiler passieren wir die Landstraße 162 bei Sensweiler, bevor wir am Weiher direkt am Geopark Krahloch vorbeikommen.
Kurze Zeit später kommen wir im Idarbachtal an. Dort kreuzen wir die Bundesstraße nach Idar-Oberstein und gelangen nach wenigen Minuten ins Gebiet des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Hier leitet der Weg uns nach oben, auf Höhe des Silberichs, also zur sogenannten „Kirschweiler Festung“. Das große, langgezogene Quarzitmassiv müssen wir passieren. So gelangen wir zum Aussichtspunkt „Steinbachtalsperre“. Wer eine Pause braucht, findet hier Rastmöglichkeiten. Dahinter geht der Weg wieder steil, auf engen Pfaden, abwärts ins Idarbachtal. Weiter geht es in Richtung Wildfreigehege Wildenburg. Neben dem Wildfreigehege wartet die Ruine der Burg Wildenburg. Von hier aus führt eine ca. 2 km lange Zuwegung zur Wildenburg in Kempfeld und somit zum Ende der Tour.

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein naturnaher Weg, der zu 65% über weichen Waldboden, über Graspfade oder entlang von Bachläufen geführt ist. Diese besondere Qualität kann nach längeren Regenperioden allerdings auch zu Problemen führen, und Teile des Wegs schwer begehbar machen. Festes Schuhwerk wird unbedingt empfohlen!

Wanderschuhe erforderlich!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.

Weitere Informationen & GPX-Download

Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.

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