Saar-Hunsrück-Steig - 23. Etappe: Morshausen - Oppenhausen
Auf dieser Etappe gelangt man von Morshausen nach Oppenhausen und genießt Panoramaaussichten in...
Unten angekommen durchqueren wir die kleine Ortschaft Ehrenburgertal und gehen einen lang gezogenen Aufstieg zur sehenswerten voll erhaltenen mittelalterlichen Ehrenburg, die gegen Eintritt besichtigt werden kann.
Über schöne Pfade geht es ins Ehrbachtal mit seinen zahlreichen alten Mühlen. Kurz hinter der Eckmühle beginnt mit der wildromantischen Ehrbachklamm einer der schönsten Abschnitte des Saar-Hunsrück-Steigs. Wir erleben einen spektakulären Wegeverlauf entlang des Ehrbachs mit schmalen Pfaden, Trittsteinen, Wasserfällen, Felsformationen, Brücken und mit Seil
gesicherten Passagen. Die Daubisbergermühle bietet sich ür eine kurze Rast an. Bevor wir das Ehrbachtal verlassen, passieren wir eine ehemalige mittelalterliche Schiefergrube, um dann über ein kleines Seitental über Serpentinen zum Schloss Schöneck aufzusteigen. Der Aufstieg bis zum Plateau bei Windhausen wird durch mehrere schöne Aussichtspunkte ins Ehrbachtal belohnt. Von Windhausen geht es flach durch landwirtschaftlich genutzte Flächen mit zahlreichen Aussichten zum Etappenziel Oppenhausen.
Zusätzliche Informationen
Dort überqueren wir den Ehrbach und drehen eine Schleife nach Sonnenwinkel, bevor wir zur Ehrenburg aufsteigen. Nach der Besichtigung steigen wir wieder ins Ehrbachtal ab und folgen dem Bachlauf vorbei an Linkemühle, Brandengrabenmühle, Eckmühle, Rauschenmühle und Daubisbergermühle zum Schloss Schöneck.
Dort verlassen wir den Wald und gehen über angrenzende Felder nach Windhausen, schließlich führt unser Weg querfeldein nach Oppenhausen, dem heutigen Etappenziel.
Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein naturnaher Weg, der zu 65% über weichen Waldboden, über Graspfade oder entlang von Bachläufen geführt ist. Diese besondere Qualität kann nach längeren Regenperioden Teile des Wegs schwerer begehbar machen. Deshalb ist festes Schuhwerk unbedingt zu empfehlen.
Auf allen Etappen empfehlen wir Ihnen festes Schuhwerk und witterungsangepasste Wanderbekleidung.
Die mächtige Burg wurde im Jahr 1161 erstmals urkundlich erwähnt.
Im Jahr 1688 wurde sie von französischen Soldaten unter Ludwig XIV weitgehend zerstört. Seit 1993 wird sie durch einen
gemeinnützigen Verein aus privaten Mitteln erhalten, restauriert und wieder aufgebaut. Es werden regelmäßig Veranstaltungen
angeboten. Die Burg verfügt auch über Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten.
Schloss Schöneck
Das Schloss wurde um 1200 von Konrad von Boppard zunächt als Burg errichtet. Im 17. Jahrhundert wurde sie erstmals als Schloss
bezeichnet. Der Frankfurter Künstler Wilhelm Steinhausen erwarb das Schloss im Jahr 1910 und richtete dort eine Familienstiftung
ein.
Weitere Informationen & GPX-Download
Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.