Traumschleife 5-Täler-Tour

Die Traumschleife führt vorbei an verschiedenen Bachläufen durch wildromantische Täler. Im Wechsel...

 

Die Traumschleife führt vorbei an verschiedenen Bachläufen durch wildromantische Täler.

Parallel zur Dhron steigt der Weg zu Beginn über Wiesen leicht bergan. In der Gemarkung „Im Hellerwald“ wird ein lichter Douglasienwald durchwandert, wenig später passiert man einen alten Schieferstollen. Kurz vor Unternaurath bietet sich ein fantastischer Ausblick über das Dhrontal und die Hunsrückhöhen. Am Ortsrand von Unternaurath steht eine Kapelle aus Schieferbruchsteinen und Quarzschiefer aus dem17. Jahrhundert.

Hinter Obernaurath ist man zunächst im Weidegebiet rund um den Ort unterwegs. Der Weg führt Richtung Waldrand. Dort passiert man die Gemarkungsgrenze „In die Gruv“ zwischen Mehring im Moseltal und Naurath im Hunsrück. Es geht bergab zum Quellgebiet des Schastelbachs. Bevor man die „12 Apostel“ erreicht gelangt man zum Fledermausstollen. Der alte Schieferstollen ist vergittert. Nur wenige Meter vom Stollen entfernt recken sich 14 Douglasien über 50 Meter in die Höhe. Im Volksmund wird diese Stelle als die „12 Apostel“ bezeichnet.
Der Weg wurde mit 72 Punkten durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert. 

Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 2 Std.
Schwierigkeit
2/3
Kondition
4/6
Erfahrung
4/6
Landschaft
5/6
Aufstieg
270 hm
Abstieg
292 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Zusätzliche Informationen

Vom Wanderparkplatz an der L148 führt uns eine rund 300 m lange Zuwegung mit kurzem Anstieg (ca. 30 m) zum eigentlichen Startpunkt der Traumschleife. Wir folgen der Route gegen den Uhrzeigersinn und halten uns zunächst nach rechts. Auf weichem Waldboden wandern wir am Rand des Waldes entlang und passieren schon bald den Spießbach. Leicht ansteigend führt der Weg am Waldrand weiter. Von hier genießen wir einen schönen Blick über die Landschaft.

Nach einem kurzen Eintauchen in den Wald für einen Abstieg von 30 m folgen wir dem Verlauf einer Wiese leicht bergauf. Am Ende des Weges überqueren wir anschließend die K87 und wandern auf einem breiten Waldweg, der uns durch Nadel- und Laubwald führt bergauf. Hier beginnt eine abwechslungsreiche Passage durch Nadel- und Laubwälder über weiche Wald- und Wiesenwege, im Zick-Zack durch einen Buchenwald. Weiter führt uns unser Weg vorbei an fünf mächtigen Douglasien – den „5 der 12 Apostel“ – und folgen anschließend der Beschilderung Richtung „Schastebachtal“.

Bei Kilometer 6 erreichen wir den Bereich der alten Erzgrube, heute Heimat verschiedener Fledermausarten. Eine Infotafel berichtet über die Geschichte der Grube, das Tal und die „12 Apostel“. Auch befindet sich hier eine kleine Rasthütte, die wir rechts liegen lassen und wieder in den Wald eintauchen. An der kleinen Brücke biegen wir rechts ab, genießen auf der folgenden längeren Passage bergauf eindrucksvolle Ausblicke auf die Höhenzüge des Hunsrücks und erreichen wenig später die Gemeindegrenze von Mehring.

Über einen weichen Wald- und Wiesenweg, später über Forstwege, wandern wir nun wieder in Richtung Naurath/Wald. Nach wenigen hundert Metern geht es leicht bergauf durch einen Buchenwald, ehe wir die Grenze zur Gemarkung Naurath überschreiten. Der Pfad führt weiter über Wiesen mit freiem Blick auf die Ortschaft. Über einen Wiesenweg gelangen wir wieder in den Ort hinein und biegen an der ersten Möglichkeit im Wohngebiet rechts auf die Straße „Im Wiesengrund“, welcher wir für nicht allzu lang folgen und wieder rechts auf einen Wiesenweg abbiegen.

Hier geht es über den Bolz- und Spielplatz in die Hauptstraße, die wir kurz entlanglaufen, bevor wir rechts über einen schmalen Pfad einbiegen. Die mittelalterliche Felsenkapelle, das Schmuckstück der Ortsgemeinde, lädt zu einem kleinen Zwischenstopp ein. Wir wandern entlang der Kapelle, biegen rechts auf die Hauptstraße ab. Diese geht in einer kleinen Kurve rechts in den Mühlenweg über, welchen wir bis zu einer weiteren Kreuzung entlangwandern, an der wir erneut rechts auf einen Wiesenweg abbiegen. Im Zickzack gelangen wir nun auf einer Strecke von knapp 3 km durch den idyllisch-verwunschenen Wald, passieren eine Schieferhöhle sowie das Friedenbachtal und den Bruchbach. Wir folgen den schmalen Pfaden bergab. Entlang saftiger Wiesen genießen wir den Blick auf die kleine Dhron.

Schließlich gelangen wir durch einen lichten Laubwald zurück auf den Zuweg, der uns in sanftem Gefälle über 300 Meter zurück zum Wanderparkplatz an der L148 führt – dem Ausgangs- und Zielpunkt unserer Wanderung.

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege. 
Betreten des Schieferstollens auf eigene Gefahr (Gefahrenschild vor Ort). 
Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.
Ein besonderer Ort ist die idyllische Hochwaldgemeinde Naurath (Wald). Die Traumschleife führt durch das Ober- und Unterdorf, mit der unter Naturschutz stehenden Felsenkapelle aus dem 17. Jhd, die ein Monument mittelalterlicher Baukunst darstellt.

Durch die 3.000 Bäume und Sträucher, die im Herbst 2020 gepflanzten wurden, ist die Naurather Feldflur nun auch für Insekten und Vögel ein attraktiver Lebensraum und dient somit dem Erhalt der Artenvielfalt.

Weitere Informationen & GPX-Download

Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.

Zum Tourenplaner (www) Download GPX