Traumschleife Felsenweg

Auf Tuchfühlung mit der Natur entdecken Wanderer entlang des Felsenweges imposante Felsformationen,...

Der Felsenweg liegt in den Losheimer Ortsteilen Scheiden und Waldhölzbach. Mächtige Felsformationen, spektakuläre Aussichten, zwei romantische Bachtäler, die „Römerburg“ mit Resten einer mittelalterlichen Burganlage,ein Keltenheiligtum, zwei Kneippanlagen, der schön gelegene Barfußpfad, einige neu angelegte Waldpfade und zahlreiche Streuobstwiesen: Auf dieser erlebnisreichen Wandertour entsteht keine Langeweile.

Der Weg wurde zum Wanderweg des Jahres 2005 gewählt. Der Felsenweg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 100 Erlebnispunkten bewertet.

Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 5 Std.
Schwierigkeit
3/3
Kondition
5/6
Erfahrung
5/6
Landschaft
5/6
Aufstieg
314 hm
Abstieg
314 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Rundtour geologische Highlights kulturell / historisch
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Zusätzliche Informationen

Rechts neben der Kirche passieren wir das Portal und erreichen nach einem kleinen Anstieg die erste Aussicht und die erste Felsformation. Wir folgen dann einem rechts abgehenden Pfad, der sich langsam bergab Richtung Hölzbachtal windet und im letzten Teil parallel zum Tal führt. Wir stoßen auf einen Schotterweg und sehen vor uns den Hölzbach, den wir über eine Holzbrücke und Trittsteine überqueren. Wir erreichen einen Weg und gehen am Bachufer links weiter bis wir die Waldkneippanlage mit Schutzhütte und dem runden Fels. Hinter der Kneippanlage wandern wir auf der linken Bachseite immer leicht ansteigend weiter. Schließlich stoßen wir im immer enger werdenden Tal auf einen scharf nach links bergauf abgehenden Weg, dem wir folgen. In einer großen Rechtskurve verlassen wir an einer Lichtung den breiten Weg nach links. An einer Kreuzung folgen wir dem gegenüberliegenden uralten Pfad (auf dem wir mehrere historische Grenzsteine sehen), der den Grenzverlauf zwischen dem Saarland und Rheinland-Pfalz markiert.

Dann taucht nach vor uns das idyllische Lannenbachtal auf. Wir steigen hinunter zum Bach und folgen dem den Bach begleitenden Weg bergab. Wir überqueren den Bach über eine kleine Brücke und stoßen auf die Schutzhütte „Scheider Bahnhof“. Wir gehen nach rechts und biegen dann in einen zum rechten Ufer des Bach verlaufenden Waldweg und auf einem schmalen Trampelpfad, der hinunter zum Bach und an dessen rechtem Ufer entlang führt. Wenn linkerhand am anderen Ufer der Bärenfelsen auftaucht, heißt es über Trittsteine den Bach zu überqueren und dem breiten Weg nach rechts zu folgen unddann links ab in die zerklüftete Felsenwelt. Zunächst steil bergauf zum Fels empor und an einer Felswand schließlich auf ausgewaschenem Pfad wieder bergab bis zur Kneipanlage und einem kleinen Weiher. Kurz darauf überqueren wir die Eichenlaubstraße.

Wir wandern über freies Feld und sehen rechts auf einer Anhöhe den Ort Scheiden. An einer Lichtung zweigt ein schmaler Pfad nach links ab, der bergauf führt. Schließlich erreichen wir den Adelsfelsen mit herrlichem Ausblick. Nun folgen wir einem schmalen steil nach unten laufenden Pfad. Schließlich stoßen wir auf einen Weg, der uns aus dem Wald herausführt. Wir folgen dem Pfad entlang einer Weidekoppel, hinein in den Wald und entlang des Lannenbaches. Rechts sehen wir die ersten Felsen und durch das Bachtal führt ein Pfad links hoch auf eine Felsformation, die im Volksmund „Römerburg“ genannt wird. Hoch auf dem Felsen sind Fundamente einer mittelalterlichen Burg zu sehen. Von dort führt ein weiterer Pfad rechts wieder steil den Berg hinab und führt nach 400 m zu einer Kuppe mit einer kleinen Felsengruppe, die schon den Kelten als Kultplatz diente. Um diese Felsen herum geht es wieder bergab, zurück ins Bachtal, wo wir unterhalb den Weiher sehen. Wir folgen dem Weg nach rechts bis wir an eine Brücke über den Bach stoßen. Wir überqueren die Brücke und folgen einem Pfad hoch zum Schlangenfels. Nach einem Weidetor nach links bergauf zum Ort Scheiden wandern. Nun geht es geradeaus ca. 250 m durch ein Wohngebiet. Auf der Höhe stoßen wir auf eine Querstraße. Hier sehen wir linkerhand schon zwei Sinnenbänke, die den schönsten Aussichtspunkt der Strecke darstellen.

Wir folgen dann einem parallel zu einem asphaltierten Feldweg geführten, von Obstbäumen umstandenen Pfad mit weiterhin grandiosen Aussichten. Wir stoßen an eine Kreuzung mit einem alten Obstbaum und einer Ruhebank und folgen dem Weg geradeaus immer leicht bergab. Kurz vor dem Eintritt in den Wald zweigt nach links ein Waldweg ab dem wir folgen. Nun geht es immer geradeaus durch den Wald. Am Waldrand angekommen stoßen wir auf eine weitläufige Streuobstwiese mit herrlicher Aussicht und folgen einem Feldweg nach rechts. Am Ende einer Koppel links ab in einen Wiesenweg einbiegen, wo wir nach wenigen Metern rechts ab in den Wald einem leicht abschüssigen Hohlweg mit Buchenbeständen folgen bis wir auf einen breiteren Weg stoßen. Wir queren den Weg und folgen dann den Serpentinen hinab ins Lannenbachtal bis zum Lannenbach, den wir auf einen Holzsteg überwinden.

Wir erreichen einen Schotterweg, halten uns rechts und wandern durch ein lang gezogenes Tal. Schließlich stoßen wir an eine Nebenstraße. Im Tal biegt er rechts ab in ein Bachtal mit Feuchtbiotop. Kurz vor einem Asphaltweg geht es über einen kleinen Steg links ab auf einen Pfad durch Buchenwald. Wir gehen in einen Wiesenpfad mit schöner Fernsicht ein. Der Pfad führt dann absteigend in ein uriges Bachtal im Hang oberhalb des Bachlaufs. Wir überqueren den Bach und erreichen offenes Tal mit einem Angelweiher und einer Schutzhütte. Wir folgen dem Weg vorbei an der Schutzhütte entlang des Barfußwegs und gelangen nach 500 wieder zurück zum Ausgangspunkt, dem Landgasthaus Forellenhof.

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Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr!

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil. Achtsamkeit durch abbrechende Äste und geschädigte Bäume ist geboten. Bei stärkerem Wind sowie im Winter durch Schnee und Eis steigen die Gefahren durch umstürzende Bäume und herabfallende Kronenteile.

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