Von Greimerath bis Bergen wandert man meist auf einsamen Pfaden durch den Greimerather Wald. Über stille Waldpassagen geht es zum Judenkopf.
Von der ehemaligen Erzgrube Luise, die in dem heutigen Naturschutzgebiet „Ochsenwiese“ lag, ist nichts mehr zu erkennen, und die Stolleneingänge, die unter der Bundesstraße hindurch weit in den Hang des Judenkopfs führten, sind verschlossen. Von einer Bank am Naturschutzgebiet Ochsenwiese schweift der Blick über die nassen Wiesen. Das ca. 60 ha große Gelände beheimatet u. a. das in seinem Bestand gefährdete Braunkehlchen ebenso, wie die bedrohten Wiesenvogelarten Bekassine und Wiesenpieper.
Entlang des Naturschutzgebiets verläuft die Traumschleife auf einem Wiesenweg. Taurus-Rinder sind dort seit 2013 heimisch geworden. Sie sollen dazu beitragen, die feuchten Wiesen offen zu halten, um den seltenen Tieren und Pflanzen die Lebensgrundlage zu sichern. Zum Ende der Wanderung gelangt man hinter der Sportanlage des Ortes über einen Wiesenweg zur Kirche, in deren Schatten eine Lourdes-Grotte steht.
Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumweg mit 65 Erlebnispunkten zertifiziert.