Traumschleife Murscher Eselsche

Auf schmalen Pfaden geht es ins Baybachtal und später auf schmalem Pfad bergauf über den...

Die Wanderung beginnt an der „Alten Schule“ in der Jakob Kneip Straße. Der Heimatdichter Jakob Kneip, 1881 in Morshausen geboren, ist der bekannteste Sohn der Gemeinde. In seinen Texten erkennt man die Liebe zur Landschaft des Hunsrücks und seinen Menschen.

Morshausen verlässt man am Dorfrand und genießt dabei Ausblicke bis weit in die Eifel. Die geschnitzte Holzfigur „Jupp“ steht am Anfang des Zechenpfades. Über den Pfad gelangt man im unteren Teil zur Abraumhalde und dem Zecheneingang der Erzgrube Theresia.

Im Baybachtal passiert man einige Fischweiher, das historische Zechenhaus der Erzgrube Theresia, die Mohrenmühle, die Franzenmühle. Danach biegt der Weg zum „Perdskimbel“ ab.

Der Pfad vorbei an „Hampit dem Jäger“ und „Haacks Köppche“ führt zum Einstieg eines steil nach oben führenden Serpentinenweges. Der Weg führt direkt zur Felsformation des Murscher Eselche. Vom Felsen bieten sich imposante Aussichten ins Baybachtal.

Auf dem Weg nach Morshausen wandert man durch den sogenannten Hinterwald und gelangt zu drei wunderbaren Aussichtspunkten. Auf einer kleinen Schleife durch den Ort bewundern wir mit Liebe restaurierte Fachwerkhäuser, den Schwengelbrunnen, die St. Lambertus-Kirche und den Backes, in dem sich auch das Jakob-Kneip-Museum befindet.

Der Wanderweg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 92 Punkten bewertet.

Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 4 Std.
Schwierigkeit
2/3
Kondition
4/6
Erfahrung
5/6
Landschaft
5/6
Aufstieg
366 hm
Abstieg
366 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Rundtour geologische Highlights
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Zusätzliche Informationen

Wir starten unsere Wanderung am Dorfplatz in Morshausen, wo in der alten Dorfschule schon Jakob Kneip, Schriftsteller des frühen 20. Jh., die Schulbank drückte. Der Heimatdichter wurde 1881 in Morshausen geboren.
Nördlich von Morshausen wandern wir weiter mit Ausblicken bis weit in die Eifel hinein in Richtung des Baybachtales. Der Weg ins Tal führt über den historischen Zechenweg. Diesen benutzten die Morshausener Bürger bereits vor 150 Jahren, um zu den Stollen der Erzgrube Theresia zu gelangen. Dort wurde von 1859 – 1886 Erz abgebaut. Unterwegs werden wir einigen Grubengeistern und einem Zechenarbeiter begegnen.
Nachdem das Baybachtal erreicht ist, ist das Hotel Forellenzucht die erste Station, die zur Rast einlädt. Danach führt uns der Weg entlang der Fischteiche bis zum Fuße des Grubenhanges, wo das historische Zechenhaus steht.
Für die nächsten zwei Kilometer ist der wildromantische Baybach unser Begleiter. Wir passieren die renovierte Franzenmühle und biegen kurz danach links Richtung Perdskimbel ab. Hier ist der Baybach etwas tiefer. Diese Stelle wurde früher zum Schwimmen lernen genutzt.
Aus dem Tal wandern wir nun wieder aufwärts. Wir begegnen „Hampit, dem Jäger“ und erreichen bald über einen Felskamm Haacks Köppsche. Der Naturfreund und Weltenbummler Georg Haack hatte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts an dieser Stelle einen Naturschutzpark angelegt, mit dem er seine Verehrung für den Dichter Hermann Löns zum Ausdruck brachte.
Dann geht es über geschwungene Serpentinen steil hoch zum felsigen Aussichtspunkt, der der Traumschleife den Namen gab. Wenn man dann oben auf diesem imposanten Felsen die Aussicht genießt, weiß man, dass sich die Mühen des Aufstiegs gelohnt haben.
Zum Abschluss gibt es noch eine Abschlussrunde durch den Hinterwald. Auf einer Strecke von 500 Metern sehen wir drei Aussichtspunkte, von denen je einer nach Süden, Westen und Norden blickt.
Am Ende dieser Runde erreichen wir das Dorf Morshausen.


Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.

Morshausen ist einen kleinen Aufenthalt wert: Die eindrucksvoll renovierten Fachwerkhäusern „Finke“, „Dinnes“ und „Dommerscher“ laden zum Staunen ein und den Schwengelbrunnen vermutet man wohl eher in der ungarischen Pußta.
Sehenswert ist auch die St. Lambertus-Kirche sowie das alten Backhaus, das heute auch das Jakob-Kneip-Museum beherbergt. Am Waldrand grüßt ein Naturdenkmal, das wirklich niemand übersehen kann, die Jakob-Kneip-Eiche. Der imposante Baum ist ca. 700 Jahre alt und hat einen Stammumfang von mehr als 6 m. Die Madonna vor der Eiche wurde 1951 von Jakob Kneip gestiftet.
Im Ort befindet sich auch das Haus „Threse“, das Geburtshaus von Jakob Kneip.

Hat man nur Zeit für einen Spaziergang bietet sich das Traumschleifchen „Murscher Aussichten“ (ca. 3 km) an.

Weitere Informationen & GPX-Download

Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.

Zum Tourenplaner (www) Download GPX