Traumschleife Steinhauerweg

Historische Wegkreuze aus einer Zeit als die Bevölkerung von Britten fast ausnahmslos von „Steinen“...

Auf diesem Weg werden Kulturgeschichte und Landschaft zu einer Einheit.

Zwischen den Jahren 1743 und 1786 schufen Steinmetze aus Britten zahlreiche Wegkreuze. Zehn historische Kreuze säumen den Steinhauerweg. Im schattigen Wald sind schmale Waldpfade mit breiteren Waldwirtschaftswegen verwoben. Auf weichem Waldboden, stetig leicht bergab, wird das Tal des Saarhölzbaches erreicht.

Historische Grenzsteine der ehemaligen Grenze finden sich am Wegesrand. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Region „Saargebiet“ von Deutschland abgetrennt und der Verwaltung des Völkerbundes unterstellt. Im Anstieg aus dem idyllischen Saarhölzbachtal befindet sich ein Ruheforst, der auf breitem Weg durchquert wird.

Bei Sonnenschein erleuchten in einem stillgelegten Steinbruch Sonnenstrahlen die dunkelroten Felsen, faszinierende Schattenspiele durch den Schattenwurf der Bäume über dem Steinbruch. Aus Ritzen und Spalten wuchern Blumen und Gras, einige Felsplatten sind mit dicken Moosschichten überzogen, auf einigen Felsen wachsen Bäume, die Wurzeln um den Stein geschlungen. Am Steinbruch „Fonkenbruch“ sind an den dunklen Felswänden des schmalen Durchlasses die Spuren von Hammer und Meißel noch gut erkennbar. Bäume hüllen den Steinbruch in mystisches Dunkel. Wenig später wunderbare Aussichten „Am Schönertskopf“ über die Wälder bis nach Losheim und Merzig.

Der Steinhauerweg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 87 Erlebnispunkten bewertet.

Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 3 Std.
Schwierigkeit
2/3
Kondition
4/6
Erfahrung
5/6
Landschaft
4/6
Aufstieg
198 hm
Abstieg
176 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Rundtour geologische Highlights kulturell / historisch
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Zusätzliche Informationen

Wir starten am Waldfestplatz und gehen an der Infotafel des Tastpfads links ab. Es geht rechts ab auf einen Pfad durch ein Feuchtgebiet entlang des Seffersbaches. Wir stoßen auf einen breiten Weg, gehen nach rechts weiter. Nach kurzer Strecke geht es scharf links auf einen Pfad durch Nadelwald., bis zum historischen Wegekreuz „Dudisch Fra“. Wir überqueren die Straße, sehen vor uns das „Pelcer Kreuz“ und gehen auf dem geschotterten Weg nach rechts weite, vorbei an den Haüsern der Ortschaft Britten und an der Wegekreuzung nach links auf einen Waldwirtschaftsweg. Schon bald ist das Naturschutzgebiet des Saarhölzbachtals erreicht. Dem schmalen, natürlichen Pfad folgend, geht es über verwurzelten Boden immer parallel zum Bachlauf. Hier trifft man auf zahlreiche historische Grenzsteine.

An zwei kleinen Weihern wird der Saarhözbach überquert. Der Weg verläuft nun über einen breiteren Weg vorbei an der Kapelle eines Ruheforstes, bis zum Abzweig nach links. Hier führt der Weg den Wanderer zu zwei verlassene Steinbrüche. Kurz darauf befindet man sich im "Finkenbruch" einem fast runden Steinbruch mit steil abfallenden Felswänden. Nach einem kurzen Anstieg kann man die Aussicht vom Schönertskopf genießen. Danach geht es weiter bergab durch ein kleines Waldstück. Ein Abschnitt mit verästelten Schluchten schließt an und führt bergab wieder zum Waldfestplatz in Britten.

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Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil. Achtsamkeit durch abbrechende Äste und geschädigte Bäume ist geboten. Bei stärkerem Wind sowie im Winter durch Schnee und Eis steigen die Gefahren durch umstürzende Bäume und herabfallende Kronenteile.

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