Vital Tour Rheingrafenstein - Wald, Weite, Natur pur

Durch wertvolle Naturschutzgebiete geht es durch mal lichte mal dichte Wälder, auf eine Burgruine,...

Für diese Tour mit zwei Anstiegen sollten Sie sich einen Tag Zeit nehmen. Sie führt - im Uhrzeigersinn - zunächst durch dichten Mischwald, der sich oft für Lichtungen und offene Passagen öffnet. Eine Wegmarke ist die Altenbaumburg, wo es auch eine Gaststätte gibt. Der Serpentinenweg hinab in das Nahetal ist urig und eröffnet viele Fernblicke in das Nahe-Bergland, durch das sich der Fluss schlängelt. Fast im Flusstal angekommen, tauchen wir ein in einen dichten Waldweg, der uns zum Tanneck führt. Eichen-Buchenwald, gemischt mit Nadelbäumen prägt das Landschaftsbild. Der Weg mäandert großen Schleifen bergauf bis zur einer T-Kreuzung an einem breiten Waldweg. Weiter geht es auf einem Hohlweg zu einem Felspfad, der erneut spektakuläre Ausblicke in das Salinental zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein bietet. Steil geht es bergauf - zum höchsten Punkt - der Gans. Wieder genießt man Fernblicke auf dem Vulkanmassiv bis man durch Wald und Wiesen zurück zum Aussichtspunkt gelangt.
Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 6 Std.
Schwierigkeit
3/3
Kondition
5/6
Erfahrung
6/6
Landschaft
6/6
Aufstieg
412 hm
Abstieg
412 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Einkehrmöglichkeit Fauna Flora Rundtour geologische Highlights hundefreundlich kulturell / historisch
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Zusätzliche Informationen

Vom Startpunkt aus laufen wir im Uhrzeigersinn zunächst im Grillplatzgelände parallel zu einer Straße, die links von der geradeausführenden "Panzerstraße" abzweigt. Das ganze Areal war über viele Jahrzehnte ein Truppenübungsplatz der US-Army mit Freizeitgelände. Nach einigen Hundert Metern erreichen wir einen eingezäunten Bereich - einen aufgegebenen Campingplatz der Army. Hier betreten wir die Straße, die unmittelbar rechts abzweigt. Eine Asphaltstraße führt uns bis zum Forsthaus Spreitel. Dort geht sie in einen Waldweg über, dem wir vorbei am Neuen Waldheim - einer Gaststätte - geradeaus folgen. Der Waldweg im dichten Eichen-Buchenwald führt immer weiter Richtung Süden, bis wir mit Blick auf Frei-Laubersheim offenes Land erreichen. Der Weg biegt nach rechts ab, führt nicht hinunter in das Tal, sondern verläuft entlang des Waldrandes, bis er nach etwa 600 Metern wieder nach rechts in den Wald eintaucht. Wir stoßen auf einen breiteren Waldweg, dem wir nach links zur Bismarck-Hütte - einem ummauerten Unterstand - folgen. Von dort führt ein immer engerer Pfad Richtung Altenbaumburg. Unser Wanderweg zweigt noch vor der Burg nach einem Kilometer scharf rechts ab Richtung Uhufels. Zur Burg geht es noch einmal 400 Meter weiter, man erreicht sie über eine Holzbrücke. Nach der Besichtigung der Ruine und einer Rast muss man auf demselben Weg zurück zum Wanderweg. Dieser windet sich nun hinab in das Nahetal und bietet immer wieder schöne Aussichtspunkte - besonders markant am Uhu-Fels. Immer dem Weg folgend, der zweimal eine Straße quert, erreichen wir den Campingplatz Ebernburg, wir überqueren die Straße und halten uns rechts, an der nächsten Gabelung folgen wir dem linken Weg oberhalb des Campingplatzes. Zunächst geht es durch Wiesenland, dann durch ein Waldstück mit einem weiteren Aussichtspunkt. Wir erreichen schließlich das Huttental, wo wir nach einem kurzen Anstieg Richtung Burgruine scharf nach rechts schwenken und in großen mäandernden Wegen um den idyllischen Haidberg - einst eine keltische Höhensiedlung - wandern. Wir erreichen schließlich eine T-Kreuzung, dort halten wir uns rechts - während uns links der Weg erneut zur Ruine führen würde. Auf dem breiten Weg laufen wir ca. 500 Meter, bis wir, bevor wir die Sternwarte erreichen, links in einen schmalen Weg einbiegen, der zunächst durch einen kleinen Birkenwald, dann in einen urigen Hohlweg führt. Von dort gelangen wir auf einen Felspfad, bei dem wir uns rechts nach oben halten. Der Weg nach links ist gesperrt. Dieser Serpentinenweg windet sich steil nach oben, er ist schmal und oft von Geröll bedeckt. Ein sehr schöner Aussichtspunkt ist der Zwei-Bäder-Blick Richtung Salinental und Bad Münster. Geologische Besonderheit sind Lindenblockschutthalden, die sich in der Eiszeit bildeten. Oben angelangt, befinden wir uns auf dem höchsten Punkt der Rundwanderung - der Gans mit 321 Metern. Hier ist die Landschaft im Naturschutzgebiet von mediterraner Flora und Fauna geprägt - z.B. von Felsahorn und kleinwüchsigen Eichen. Etliche hundert Meter laufen wir nun an der Bergkante entlang, genießen die Panoramablicke in das Nahe-Bergland und schwenken dann rechts wieder in lichten Mischwald ein. Geradeaus führt uns der Weg nun bis zur einer großen Streuobstwiese in Hanglage. Hier laufen wir am oberen Rand der Wiese entlang und stoßen auf eine Straße am Hofgut Rheingrafenstein. Diese überqueren wir und laufe im Wiesenland mit Fernblicken nach Rheinhessen im großen Bogen zurück zum Ausgangspunkt.
Felsige Passagen erfordern Trittsicherheit. Sie können abschnittweise auch von Geröll bedeckt sein. In den Frühsommermonaten sind die Warnhinweis des Bundesministeriums eine Gefahrenquelle und dürfen nicht berührt werden. Ab Mittag sind vor allem die Hangpfade stark besonnt und des kann sehr heiß werden.
Festes Schuhwerk, Sonnen- und Regenschutz, ausreichend Trinkwasser und Verpflegung sind mitzuführen. 
Gaststätten befinden sich auf den Altenbaumburg und im Neuen Waldheim auf der Strecke. An Wochenenden gibt es auch im Schloss Rheingrafenstein im Innenhof einen Imbiss und Getränke, manchmal auch Musik. Das Freizeitgelände an Start und Ziel bietet Grillplätze an - ideal für den gemütlichen Abschluss. Auf dem Wanderweg gibt an zwei Stellen die Möglichkeit einen Abstecher zur Ruine Rheingrafenstein zu machen (wenige Hundert Meter Zuwegung), die selbst nicht auf dem zertifizierten Wanderweg liegt. Auf der Burgruine gibt es einen in den Fels gehauene Aussichtsplattform. Am tiefsten Punkt im Huttental kann man von April bis Oktober tagsüber mit der Fähre in den Kurpark Bad Münster übersetzen.

Weitere Informationen & GPX-Download

Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.

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