Vitaltour Bärenroute

Die Route erschließt unterschiedliche Landschaftsbereiche im Nahetal und den Ausläufern des...

Fast gleichmäßig über die Strecke verteilt überraschen immer wieder eindrucksvolle Natur- und Landschaftserlebnisse. Seit 2019 befindet sich auf der Strecke die erste wieder errichtete Zeidlerei (Wildbienenstation) Deutschlands.

Das Deutsche Wanderinstitut bewertete den Premiumweg mit 70 Erlebnispunkten!

Länge
ca. 10 km
Dauer
ca. 4 Std.
Schwierigkeit
3/3
Kondition
5/6
Erfahrung
5/6
Landschaft
6/6
Aufstieg
391 hm
Abstieg
391 hm
Saison-Empfehlung
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Aussichtsreich Flora Rundtour kulturell / historisch
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Zusätzliche Informationen

Vom Startpunkt aus geht es am ehemaligen Steinbruch über einen verschlungenen Waldpfad zur Burgruine Naumburg. Ein romantischer Burgplatz mit Aussichtsturm und reizvollen Blicken erwartet uns.

Über den alten Zufahrtsweg zur Burg gelangen wir ins Nahetal. Vorbei am sagenumwobenen Dietersfels steigen wir nach kurzer Zeit auf zur alten Römerstraße. Eine kleine Quelle, artenreicher Waldbestand, eine Waldwiese, ein Forstweg mit Alleecharakter und die Grabungsschutzzone Hügelgräber prägen diesen Streckenabschnitt.

Auf der Römerstraße (Höhengrenzweg) bieten sich uns eindrucksvolle Fernsichten. Am südlichsten Punkt treffen wir auf einen Aussichtspunkt, der uns nach Osten mit einem Blick bis zum Donnersberg überrascht. Es folgt ein reizvoller Abgang nach Westen in die ausgebreitete Landschaft. Streuobstwiesen mit typischer Kerbtalsituation und eine Waldrandidylle säumen unseren Weg. Mit Blick auf die Naumburg und entlang an einer Orchideenwiese geht es zur alten Naumburgquelle.

Die Strecke folgt nun einem Steilhangweg (ehemalige Weinbergslage) mit schönen Panoramablicken. In der Ortsgemeinde Bärenbach führt uns der Weg an den Kulturdenkmälern des Dorfes vorbei, der Evangelischen Kirche und einem alten Fachwerkhaus aus dem 17 Jh., über einen reizvollen Hohlweg in Richtung Friedhof. Über weitere Streuobstwiesen gelangen wir zu der Schinderhanneshütte.

Die Schutzhütte ist romantisch unter alten Eichen gelegen und dem berüchtigten Räuberhauptmann Schinderhannes gewidmet, der seinerzeit vor seiner kriminellen Laufbahn bei dem Bärenbacher Johann Matthias Nagel eine Lehre als Abdecker machte. Auf dem Höhenkamm angelangt eröffnen sich dem Wanderer herrliche Weitblicke.

Über den Nahe-Hangwald mit naturbelassenem Krüppeleichenbestand erreichen wir das Naturdenkmal Hachenfels mit seiner Fels- und Magerrasenflora und einem beeindruckenden Nahetal-Blick. Es geht weiter zu dem Kleinen Hachenfels mit seinen Auskellerungsspuren der Hachenburg mit einem ebenso schönem Ausblick. Über einen gewundenen Waldpfad und einen Holzsteg über den Bärenbach gelangen wir zur K73 und unserem Ausgangspunkt zurück.

Bei Nässe Rutschgefahr auf einzelnen Felsabschnitten. Erhöhte Vorsicht ist im Bereich des Hachenfelsen und am Südhang der Ruine Naumburg geboten! Die Felsen bei Eis und Schnee nicht begehbar.

 

Wanderschuhe werden dringend empfohlen. Rucksackverpflegung sollte mitgenommen werden.

Das Naturdenkmal Hachenfels ist botanisch sehr interessant. Ebenso der Trockenhang nördlich von Bärenbach. Ein Teil der Strecke liegt im Vogelschutzgebiet. Hier ist der Eisvogel heimisch.

Weitere Informationen & GPX-Download

Im Tourenplaner findest du alle weiteren Informationen, z.B. zu Wegeverlegungen, Sperrungen oder Umleitungen sowie die GPX Datei zum Download.

Zum Tourenplaner (www) Download GPX