Kurz vor dem Eingang in den
Wein- und Biergarten der Lemberghütte steigen Sie durch das Portal in die Vitaltour ein und erreichen schon nach wenigen Metern den Aussichtspunkt „Merkurtempel“. Hier errichteten die Römer seinerzeit eine Kultstätte, die vermutlich auf den frühen Bergbau am Lemberg hinweist.
Der Weg führt nun durch dichten Wald bis zur einer Lichtung mit schöner Rastmöglichkeit. Die Tisch-/Bankkombination lädt zu einer ersten kleinen Pause ein.
Nach einem Zick-Zack-Pfad erreichen Sie eine Kreuzung. Hier treffen sich unzählige Wege. Hier haben Sie die Möglichkeit die Vitaltour abzukürzen. Folgen Sie dazu den gelben Wegweiser-Plaketten und der entsprechenden Beschilderung nach unten Richtung Schmittenstollen.
Wer nicht abkürzen möchte, folgt der "Werner Ingebrand Allee" bis zum Waldfriedhof.
An der "Förster Wenz Eiche" halten Sie sich rechts und nach wenigen Metern befinden Sie sich inmitten ehemaliger Weinbergterrassen mit Blick auf Feilbingert.
Es folgt ein kurzer steiler Abstieg ins Tal der Wildenbach. Sie wandern weiter in Richtung "Landhotel & Waldgasthaus Lembergblick" und überqueren die Brücke über den Trombach, vorbei an einer schönen Raststelle mit Wegekreuz.
Sie wandern nun unterhalb des Hotels bis Sie auf die Hauptzufahrtstraße treffen, an der Sie sich links halten. Oberhalb des Hotels wandern Sie nun durch einen kleinen Wald und haben noch einmal eine schöne Aussicht auf den Lemberg bis Sie nach wenigen Metern auf die erste Schnittstelle mit der Vitaltour Ebernburg treffen.
Der Weg verläuft nun parallel mit der Vitaltour Ebernburg.
Den Trombacher Hof umgehen Sie über einen engen Pfad und gelangen in die wildromantische Trombachklamm - immer dem rauschenden Trombach folgend.
Nach wenigen hundert Metern gabelt sich der Weg.
An dieser Stelle trennen sich die Vitaltouren Ebernburg und Geheimnisvoller Lemberg wieder.
Sie folgen dem Trombach über Brücken und durch eine Furche und gelangen schließlich an eine Kreuzung.
Sie folgen dem Wegweiser nach links "Besucherbergwerk Schmittenstollen" und erreichen nach kurzer Zeit den "verwunschenen" Lemberggeisterweg mit schönen Schnitzereien und tollen Aussichten auf den Stausee und Niederhausen.
Nach wenigen Minuten haben Sie das Besucherbergwerk Schmittenstollen erreicht - das einzige Quecksilberbergwerk in Westeuropa, das zu einem Besucherbergwerk ausgebaut wurde. Hier bietet es sich an, die nächste Rast einzulegen.
Eine Führung durch das Bergwerk und das kleine Museum sind sehr empfehlenswert.
Nach dem Bergwerksgelände geht es ein paar Meter sehr steil bergauf, bis Sie scharf rechts in einen kleinen Pfad einbiegen. Danach geht es nach rechts und durch Wald bis zu einem alten Steinbruch mit toller Aussicht auf den Stausee.
Der Pfad wird immer enger - vorbei an Fundamenten der alten Seilbahn.
Der Weg schlängelt sich entlang des Berges und es eröffnen sich immer wieder grandiose Ausblicke ins Tal der Nahe. Spätestens hier ist Ihre Trittsicherheit gefragt, denn der Weg führt über felsigen Untergrund und durch unberührte Natur! Bitte bleiben Sie auf dem Weg!
An einer Spitzkehre lädt Sie eine kleine Bank - „Schönster Naheblick“ - inmitten von Felsen dazu ein, Halt zumachen. Genießen Sie den unverbauten Blick auf die Ortsgemeinden Niederhausen (rechts) und Oberhausen (links).
Der Weg ist nun so eng, dass Ihnen entgegenkommende Wanderer fast nicht mehr ausweichen können. Er führt nun wieder in den Wald und nach wenigen hundert Metern stoßen Sie auf den Zick-Zack Pfad, der Oberhausen mit der Lemberghütte verbindet.
Nach oben und nach nur drei Spitzkehren biegen Sie rechts in einen Pfad ein, der Sie nach wenigen hundert Metern zum Aussichtspunkt „Rapunzelturm“ führt und Ihnen ein atemberaubendes Panorama beschert.
Im weiteren Verlauf des Pfades wachsen wilde Orchideen, der sehr seltene Diptam; und viele weitere schützenswerte Pflanzen. Ein einmaliges Erlebnis, das den Lemberg mit seinem Naturschutzgebiet so bekannt gemacht hat.
Wichtig: Wege nicht verlassen: Naturschutzgebiet und gefährliche Geröllhalden der ehemaligen Steinbrüche!
Der Pfad wird wieder breiter und führt Sie zu dem Platz, an dem früher die Steine aus dem Tagebau behauen und anschließend auf LKW verladen wurden. Noch heute gut zu erkennen sind Relikte wie Abraumhalden, das "Stromverteilerhäusschen" und die Fundamente der Verladerampe für die Lastwagen.
Sie überqueren den großen Wanderparkplatz Silbersee und sehen links die Ruinen des alten Brechwerkes aus den Bäumen herausragen. Durch das Portal und über ein paar Stufen, erreichen Sie die alte Transportstraße, die die Steinbrüche der letzten Abbauperiode miteinander verband.
Halten Sie sich nach den Stufen links und Sie erreichen nach 100 Metern den Abzweig zum Silbersee, den Sie sich keinesfalls entgehen lassen dürfen. Hier ist "Baden verboten!" - der See gehört zum Naturschutzgebiet!
Bevor Sie in den Wald wandern, haben Sie linker Hand noch einmal die Möglichkeit einen Blick auf die Burgruine Montfort zu werfen.
Sie passieren weitere Steinbrüche (nicht zugänglich - Naturschutzgebiet!) und den Rastplatz „Pulverhütte“.
Der Weg wird wieder schmaler und mündet in einen kleinen Pfad, der Sie nach wenigen Minuten zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung - der Lemberghütte - mit dem vermutlich schönsten Ausblick in das Nahetal führt!
Geheimtipp: Kommen Sie an einem Abend wieder hierher zurück und genießen Sie den Sonnenuntergang bei einem Glas Nahewein auf der Aussichtsterrasse der Lemberghütte.