Vom Parkplatz „Bockenauer Schweiz“ wandern wir nach einer kurzen Wegstrecke entlang des Ellerbaches über einen allmählichen Anstieg zum Höhenzug des „Bockenauer Waldes“. Auf einem Pfad durch den Hochwaldbestand erleben wir eine eindrucksvolle und individuelle Wegeführung mitten durch den bewaldeten Geländekamm. Südlich von der Ortschaft Daubach verlassen wir den Wald und erreichen offenes Gelände. Der Blick, der sich uns am Aussichtspunkt "Weih" bietet, reicht über Daubach und zu den umliegenden Höhenzügen des Soonwaldes. Entlang der Kreisstrasse (K 22) gelangen wir nun in den Ort Daubach. Die kleine Siedlung ist geprägt von einigen landwirtschaftlichen Anwesen und als Wohnstandort beliebt. Wir halten uns in westlicher Richtung. Unser Weg verläuft weiter im Daubachtal, einem idyllischen Wiesental. Kurz vor der Eckweiler Kirche ändert sich die Richtung unseres Weges und führt uns nach Norden. Nach einem kurzen steilen Anstieg überqueren wir die K 24. Der Wanderweg führt uns nun am Maschendrahtzaun des ehemaligen Militärgeländes Pferdsfeld entlang.
Mit Blick vom Aussichtspunkt "Auf dem Eckweiler Berg" zu den umliegenden Dörfern, die sich harmonisch in die Landschaft integrieren, mündet der Weg hinab in südlicher Richtung ins romantische Tonnenbachtal. Der alleegesäumte Weg führt uns bis nach Winterburg. Durch die enge Ortslage in der Talsohle gelangen wir auf unserem Weg über einen steilen Anstieg mit Treppenstufen zum „Winterburger Schloss“. Ein erhabenes Gefühl stellt sich beim Blick über die Landschaft ein. Nach einem steilen Abstieg zum Ellerbachtal geht es wieder auf die Höhe zum Aussichtspunkt „Hahn“. Über einen erneut steilen Ab- und Anstieg mit dem Aussichtspunkt "Schlicht" erreichen wir den nächsten Höhenzug „Am Meerhölzchen“. Nach dem anspruchsvollen Wegeabschnitt werden wir durch eindrucksvolle Fern- und Nahblicke belohnt. Laubwälder begleiten unseren Weg, und führen uns an imposanten Felsvorsprüngen vorbei. Die Kuppe des Höhenzuges verläuft nun über eine offene Landschaft. Wieder im Wald verliert der Weg kontinuierlich an Höhe. Entlang eines Hohlweges, der in den vergangenen Jahrhunderten zum Kirchgang der Allenfelder zum ehemaligen Kloster bei Bockenau genutzt wurde, gelangen wir zurück zu unserem Ausgangspunkt und zur Gaststätte „Bockenauer Schweiz“.