Ein erstes Highlight gibt es schon nach wenigen Minuten: Die Eiserne Brücke, von der sich dem Wanderer ein fantastischer Blick über Oberkirchen und hinein ins Ostertal bietet.
Durch den lichten Werter Wald und entlang am ehemaligen Bahnhof Grügelborn ist es wenig später vorbei mit der Zivilisation, denn der Wanderer taucht ein in das urwaldartige Eulental, ein enges naturbelassenes Kerbtälchen, das vom Leichweilerbach mit seinen riesigen Steinblöcken durchflossen wird. Bizarre Felswände, ein Wasserfall und das Bachbett vermitteln in der Kühle des Waldes eine urwaldähnliche Szenerie.
Ein weiterer Höhepunkt ist das Naturdenkmal Steinerner Schrank, eine imposante aus Weiselbergit bestehende Felsformation. An der Brunnenanlage Weiseler Born vorbei hat man an der Wassertretanlage die Möglichkeit die erhitzten Arme und Füße zu erfrischen.
Der nächste besondere Höhepunkt lässt nicht lange auf sich warten. Die 272 m lange und 39 m hohe Talbrücke von Oberkirchen ist die zweitgrößte Steinbrücke Deutschlands. Auch hier ist die Aussicht über Oberkirchen und zum Weiselbergipfel vom Feinsten. A
Von der Talbrücke beginnt der Aufstieg zum Weiselberggipfel, dem i-Tüpfelchen der außergewöhnlichen Wandertour. Für die Strapazen werden wir durch einen unvergesslichen Rundumblick auf die Umgebung des Naturparks Saar-Hunsrück belohnt. Die Gipfelstürmer können sich hier in einem Gipfelbuch eintragen.
Der Rückweg führt dann steil bergab durch das Steinerne Meer, eine Ansammlung von riesigen bemoosten Steinblöcken. Vorbei an einem Hexenhäuschen geht es dann am Fuße des Weiselbergs entlang und über den Barfußweg zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.