Klostervisualisierung Hildegard von Bingen

"Mit dem Fahrstuhl in die Vergangenheit" - Virtueller Rundgang durch das ehemalige Kloster...


Hildegard von Bingen verließ zwischen 1147 und 1151 ihr Heimatkloster auf dem Disibodenberg und gründete an der Nahe ihr Kloster auf dem Rupertsberg. In ihren knapp 30 Jahren auf dem Rupertsberg verfasste sie ihre Hauptwerke. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Kloster zerstört. Von der Klosterkirche sind nur sechs Pfeiler der südlichen Mittelschiffwand erhalten. In der Villa am Rupertsberg ist – ausgehend von den Original-Klosterarkaden aus der Hildegard-Kirche – das verschwundene Hildegard-Kloster „wiedererstanden“ und kann mithilfe digitaler Technik mit allen Sinnen entdeckt werden: Erleben Sie, wie der verschwundene Chor durch virtuelle Rekonstruktion und ein wenig optische Täuschung die Original-Überreste so ergänzt, dass man sich inmitten der Hildegard-Kirche wiederfindet.

Der „Fahrstuhl in die Vergangenheit“ fährt mitten hinein in das Kloster, wie es im 12. oder 13. Jahrhundert ausgesehen haben mag. Zuerst geht es abwärts auf das Laufniveau der Kirche in der Hildegard-Zeit. Dann entscheiden Sie, wie es weitergeht: Zuerst ein Rundgang durch die Kirche, in den Kreuzgang hinein und dann raus auf den Klosterhof? Oder doch lieber gleich hinauf auf den Kirchturm, um den Ausblick auf das hochmittelalterliche Bingen zu genießen?

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Kontaktdaten

Telefon: +49 6721-184354

Öffnungszeit
Montag: geschlossen
Dienstag: 00:00 - 23:59 Uhr
Mittwoch: 00:00 - 23:59 Uhr
Donnerstag: 00:00 - 23:59 Uhr
Freitag: 00:00 - 23:59 Uhr
Samstag: geschlossen
Sonntag: 00:00 - 23:59 Uhr
Adresse

Am Rupertsberg 16
55411 Bingen am Rhein (DE)

Koordinaten

Lat: 49,966145
Long: 7,889174

Weitere Informationen

"Mit dem Fahrstuhl in die Vergangenheit" - Virtueller Rundgang durch das ehemalige Kloster Rupertsberg.


Hildegard von Bingen verließ zwischen 1147 und 1151 ihr Heimatkloster auf dem Disibodenberg und gründete an der Nahe ihr Kloster auf dem Rupertsberg. In ihren knapp 30 Jahren auf dem Rupertsberg verfasste sie ihre Hauptwerke. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Kloster zerstört. Von der Klosterkirche sind nur sechs Pfeiler der südlichen Mittelschiffwand erhalten. In der Villa am Rupertsberg ist – ausgehend von den Original-Klosterarkaden aus der Hildegard-Kirche – das verschwundene Hildegard-Kloster „wiedererstanden“ und kann mithilfe digitaler Technik mit allen Sinnen entdeckt werden: Erleben Sie, wie der verschwundene Chor durch virtuelle Rekonstruktion und ein wenig optische Täuschung die Original-Überreste so ergänzt, dass man sich inmitten der Hildegard-Kirche wiederfindet.

Der „Fahrstuhl in die Vergangenheit“ fährt mitten hinein in das Kloster, wie es im 12. oder 13. Jahrhundert ausgesehen haben mag. Zuerst geht es abwärts auf das Laufniveau der Kirche in der Hildegard-Zeit. Dann entscheiden Sie, wie es weitergeht: Zuerst ein Rundgang durch die Kirche, in den Kreuzgang hinein und dann raus auf den Klosterhof? Oder doch lieber gleich hinauf auf den Kirchturm, um den Ausblick auf das hochmittelalterliche Bingen zu genießen?

Hildegard von Bingen verließ zwischen 1147 und 1151 ihr Heimatkloster
auf dem Disibodenberg und gründete an der Nahe ihr
Kloster auf dem Rupertsberg.
„Dieses Kloster ist nicht von einem Kaiser oder Bischof, einem Mächtigen
oder Reichen dieser Erde, sondern einer armen, zugezogenen,
schwachen Frau gegründet worden. Innerhalb kurzer Zeit, seit 27
Jahren, hat es sich sowohl dem monastischen Geist wie auch dem
äußeren Aufbau nach hoch entwickelt, dass es nicht durch prunkvolle,
aber durch stattlichen und geräumige Gebäude – wie sie sich
für Nonnen eignen – und dadurch, dass man in sämtliche Arbeitsräume
eine Wasserleitung gelegt hat, in allem wohl bestellt ist.“
(Guibert von Gembloux, 1177). In ihren knapp 30 Jahren auf dem
Rupertsberg verfasste sie ihre Hauptwerke. Während des Dreißigjährigen
Krieges wurde das Kloster zerstört. Von der Klosterkirche
sind nur sechs Pfeiler der südlichen Mittelschiffwand erhalten, diese
können nun besichtigt werden. Fast vier Jahrhunderte später können
Besucher jetzt in die Epoche der berühmten Frau eintauchen – am
Originalschauplatz.

Tritt ein in den „Fahrstuhl in die Vergangenheit“ – die perfekte Illusion
als wenn du dich tatsächlich ins Kloster begibst. Im Rahmen
eines Besuchs im Museum am Strom ist der Eintritt sogar kostenfrei.