Der Mehrgenerationenplatz im Dorfmittelpunkt ist Start und Ziel dieser Wanderung. Der Platz selbst lädt schon zum Verweilen ein, Spielgeräte für Jung und Alt stehen hier dem Besucher zur Verfügung. Doch wir folgen dem Weg vorbei am Dorfgemeinschaftshaus und schon nach wenigen Metern stehen wir in mitten der Natur, oberhalb der Ortslage in Richtung Krebsweiler.
Wer möchte kann bei einem kurzen Abstecher das alte Rathaus im Ortsteil Krebsweiler besichtigen.
Oberhalb der ehemaligen Weinberge an der Panoramaschaukel haben wir einen Blick über den Ortsteil Krebsweiler sowie hinein ins Großbachtal Richtung Becherbach.
Dann geht es weiter in den Wald und schon bald durch das enge Tal der Süßbach. Auch wenn die Süßbach im oberen Bereich nicht immer Wasser führt ist es doch ein besonderer Streckenabschnitt. Über einen schmalen Pfad gelangen wir zu einer Holzbrücke die uns dann direkt zur Süßbachquelle führt. Um die Quelle zu fassen wurden hier zwei Stollen in den Felsen getrieben.
Heraus aus dem Süßbachtal sehen wir schon bald die untere Horbachsmühle. Die Mühle ist heute nicht mehr in Betrieb, an einigen besonderen Tagen im Jahr besteht auch mal die Möglichkeit die Mühle zu besichtigen.
Dann schlagen wir einen kleinen Haken durch den Wald und kommen vorbei an Füllmannsmühle. Auch diese Mühle ist nicht mehr in Betrieb.
Das schwerste Stück des Weges liegt jetzt vor uns. Ein 2 Kilometer langer Anstieg, vom niedrigsten Punkt der Strecke, die Brücke im Bereich der Mühle (217m) bis zum höchsten Punkt, zum Donnersbergblick (420m) muss bewältigt werden. Die Anstrengungen werden mit einem schönen Weitblick belohnt, bei gutem Wetter kann man von hier oben bis zum Donnersberg blicken, den höchsten Berg in der Pfalz. Der nächste Streckenabschnitt bietet jetzt etwas Erholung, wir bleiben auf dem Höhenzug und können hier die Blicke schweifen lassen.
Dann geht es Bergab ins Großbachtal dort überqueren wir den Grobach und die Straße K71 um dann über einen schmalen Pfad "Gäbsche" zum Hahneberg zu gelangen, die Strecke führt uns dann bis zum Ortsteil Heimberg, den wir auch durchqueren um in die ehemaligen Lohwälder zu gelangen.
Dort kommt auch dann der Einstieg in den "Keilerpfad". Dieser schmale Pfad führt uns auf den ersten Blick durch eine ehr karge Landschaft die dennoch bei genauer Betrachtung eine besondere Artenvielfalt aufweist.
Auch hier bietet es sich an, die Blicke über das Tal und den Ort schweifen zu lassen. Den schon bald verlassen wir den Keilerpfad und gehen Talwärts, vorbei am Dorfgemeinschaftshaus zum Dorfplatz.