ARGO Augmented Archaeology
s. www.ar-route.eu
Projektförderer und Team
Beim Projekt ARmob (Antike Realität - mobil erleben) handelt es sich um ein transnationales LEADER-Projekt zur Förderung des ländlichen Raumes der Großregion Eifel-Mosel-Hunsrück.
LEADER ist ein Maßnahmenprogramm der Europäischen Union und finanziert innovative Ideen, die der Entwicklung und Förderung ländlicher Regionen Europas dienen.
Die Idee des Projektes ist, antike Denkmäler durch Erweiterte Realität (AR), also am Computer erstellte Modelle, in der Realität per Smartphone oder Tablet anzeigen zu lassen und so für Touristen greifbar machen, obwohl es sie seit Jahrhunderten nicht mehr gibt. Das Ziel ist, das kulturelle Erbe der Region zu erhalten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Am Projekt nehmen neun LAGs („LEADER“-Aktionsgruppen) teil, sechs aus Rheinland-Pfalz und drei aus Luxembourg. Diese sind federführend die LAG Hunsrück sowie die LAGs Bitburg-Prüm, Erbeskopf, Mosel, Moselfranken, Vulkaneifel, Miselerland (L), Müllerthal (L) und Letzebuerg West (L) mit insgesamt 91 Gemeinden.
Die Gemeinden in den LAGs konnten anfangs 2 bis 3 Denkmäler in ihrer jeweiligen Region vorschlagen.
Projektträgerin ist die Universität Trier. Die Beteiligung der Länder Rheinland-Pfalz und Luxembourg wurde gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) und des luxemburgischen „Programms zur Entwicklung des ländlichen Raums“.
Die EU stellte finanzielle Mittel in Höhe von etwa 1,4 Millionen Euro zur Verfügung, die Gemeinden mussten einen Eigenanteil von etwa 2000 bis 4000 Euro aufbringen. Damit gehört das Projekt zu einem der größten LEADER-Projekte überhaupt.
Der Vorteil ist, dass es nach Abschluss des Projektes kaum Folgekosten gibt, da keine Instandhaltung von Bauten nötig ist. Lediglich die Serverkosten für die Bereithaltung der Daten müssen die Gemeinden ab dem Jahr 2025 zahlen.
2014 entstand die erste Idee durch Angelika Kronenberg und Sascha Schmitz. Zusammen mit Prof. Dr. Torsten Mattern und Dr. Rosemarie Cordie, Leiterin des Archäologieparks Vicus Belginum, machten sie sich daran, die Idee zu verwirklichen.
2015 wurde eine erste Machbarkeitsstudie mit Hilfe des Studienganges Geoinformatik der Universität Trier durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen.
2017 startete die Arbeit an dem Projekt. Zuerst sammelte das Team der Recherche Informationen über die Objekte durch Auswertung wissenschaftlicher Literatur und durch Zusammenarbeit mit zuständigen Fachbehörden in Luxembourg und Rheinland-Pfalz.
Anhand dieser Informationen baute das Team der ModelliererInnen digitale Modelle am Computer. Diese wurden auch mit eventuell schon vorhandenen Rekonstruktionsvorschlägen verglichen oder an noch erhaltenen Denkmälern aus der gleichen Epoche angepasst.
Das Team der ProgrammiererInnen war für die Programmierung der App und der Webseite zuständig und musste die fertigen Modelle in die App einbauen.
Team
Projektleitung: Prof. Dr. Torsten Mattern (wiss. Projektleitung),
Dr. Rosemarie Cordie (wiss. Projektleitung & Leitung Recherche),
Helga van der Heyde (Projektassistentin)
Ehemalig: Ralph Arens (Projektmanagement)
Recherche: Eva Bleser,
Alexander Juraschka
Ehemalig: Alexander Strunk, Ulrich Lorenz, Julian Geiß
Modellierung: Sascha D. Schmitz (Leitung),
Max Rensch,
Julius T. Bergau,
Linus Stadtler,
Irena Weiß
Ehemalig: Irina Keller
Programmierung: Angelika Kronenberg (Leitung),
Philip Lungershausen,
Marc Massilge,
Patrick Stengel,
Ehemalig: Andreas Löwe, Manuel Buß, Adrian Wegener, Sebastian Frey
Wir danken David Liebemann von CrystalMesh für seine Mithilfe.