Ruine Schmidtburg

Die Ruine Schmidtburg ist die älteste Burganlage im Nahe- und Hunsrückraum. Ihre Errichtung...

Die Schmidtburg war Stammsitz der Grafen im Nahegau und bis Anfang des 14. Jahrhunderts in wildgräflichem Besitz. Nach dem Erwerb der Burg durch den Erzbischof Balduin von Trier im Jahre 1324 wurde die Festung ausgebaut und militärischer Stützpunkt kurtrierischer Territorialpolitik. Als im Rahmen der Reunionskriege französische Pioniere 1688 die Anlage sprengten, verlor die Schmidtburg endgültig ihre militärische Bedeutung. Die Oberburg blieb bis Ende des 18. Jahrhunderts Verwaltungssitz für die kurtrierischen Besitzungen auf dem Hunsrück.

Erst nach umfangreichen Freilegungs- und Sanierungsmaßnahmen in den 1970/80er Jahren wurde die Größe der von der Natur fast völlig vereinnahmten Anlage wieder erkennbar.

Wir begegnen ihr auch als Station auf der Traumschleife Hahnenbachtaltour. Auf der Schmidtburg kann nach Anmeldung auch gezeltet werden.

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Öffnungszeit

Sperrung der Schmidtburg im Hahnenbachtal – Wir bitten um Beachtung!

Aufgrund festgestellter Gefahrenstellen muss die Schmidtburg im Hahnenbachtal ab sofort gesperrt werden. Die Sperrung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich um Besucherinnen und Besucher vor möglichen Gefahren zu schützen. Die notwendigen Maßnahmen zur Überprüfung der Situation und zur Beseitigung der Gefahren werden geprüft und vorbereitet. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste um Verständnis für diese notwendige Maßnahme. Bitte beachten Sie die Absperrungen. Sobald die Schmidtburg wieder für den Besuch freigegeben werden kann, werden wir Sie entsprechend informieren.

Ihre Ortsgemeinde Schneppenbach und Verbandsgemeinde Kirner Land

Adresse

Friedhofstraße
55608 Schneppenbach (DE)

Koordinaten

Lat: 49,845924
Long: 7,391717

Weitere Informationen

Die Schmidtburg war Stammsitz der Grafen im Nahegau und bis Anfang des 14. Jahrhunderts in wildgräflichem Besitz. Nach dem Erwerb der Burg durch den Erzbischof Balduin von Trier im Jahre 1324 wurde die Festung ausgebaut und militärischer Stützpunkt kurtrierischer Territorialpolitik. Als im Rahmen der Reunionskriege französische Pioniere 1688 die Anlage sprengten, verlor die Schmidtburg endgültig ihre militärische Bedeutung. Die Oberburg blieb bis Ende des 18. Jahrhunderts Verwaltungssitz für die kurtrierischen Besitzungen auf dem Hunsrück.

Erst nach umfangreichen Freilegungs- und Sanierungsmaßnahmen in den 1970/80er Jahren wurde die Größe der von der Natur fast völlig vereinnahmten Anlage wieder erkennbar.

Wir begegnen ihr auch als Station auf der Traumschleife Hahnenbachtaltour. Auf der Schmidtburg kann nach Anmeldung auch gezeltet werden.

Die Ruine Schmidtburg ist die älteste Burganlage im Nahe- und Hunsrückraum.

Ihre Errichtung erfolgte ursprünglich aus reinem Schutzbedürfnis und geht auf das Jahr 926 zurück.

ACHTUNG - bitte unbedingt beachten!!! - Sperrung der Schmidtburg im Hahnenbachtal

Aufgrund festgestellter Gefahrenstellen muss die Schmidtburg im Hahnenbachtal ab sofort gesperrt werden. Die Sperrung ist aus Sicherheitsgründen erforderlich, um Besucherinnen und Besucher vor möglichen Gefahren zu schützen. Die notwendigen Maßnahmen zur Überprüfung der Situation und zur Beseitigung der Gefahren werden geprüft und vorbereitet. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste um Verständnis für diese notwendige Maßnahme. Bitte beachten Sie die Absperrungen. Sobald die Schmidtburg wieder für den Besuch freigegeben werden kann, werden wir Sie entsprechend informieren.

Ihre Ortsgemeinde Schneppenbach und Verbandsgemeinde Kirner Land

ARGO Augmented Archaeology

s. www.ar-route.eu


Projektförderer und Team

Beim Projekt ARmob (Antike Realität - mobil erleben) handelt es sich um ein transnationales LEADER-Projekt zur Förderung des ländlichen Raumes der Großregion Eifel-Mosel-Hunsrück.

LEADER ist ein Maßnahmenprogramm der Europäischen Union und finanziert innovative Ideen, die der Entwicklung und Förderung ländlicher Regionen Europas dienen.

Die Idee des Projektes ist, antike Denkmäler durch Erweiterte Realität (AR), also am Computer erstellte Modelle, in der Realität per Smartphone oder Tablet anzeigen zu lassen und so für Touristen greifbar machen, obwohl es sie seit Jahrhunderten nicht mehr gibt. Das Ziel ist, das kulturelle Erbe der Region zu erhalten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am Projekt nehmen neun LAGs („LEADER“-Aktionsgruppen) teil, sechs aus Rheinland-Pfalz und drei aus Luxembourg. Diese sind federführend die LAG Hunsrück sowie die LAGs Bitburg-Prüm, Erbeskopf, Mosel, Moselfranken, Vulkaneifel, Miselerland (L), Müllerthal (L) und Letzebuerg West (L) mit insgesamt 91 Gemeinden.

Die Gemeinden in den LAGs konnten anfangs 2 bis 3 Denkmäler in ihrer jeweiligen Region vorschlagen.

Projektträgerin ist die Universität Trier. Die Beteiligung der Länder Rheinland-Pfalz und Luxembourg wurde gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Rahmen des rheinland-pfälzischen Entwicklungsprogramms „Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EULLE) und des luxemburgischen „Programms zur Entwicklung des ländlichen Raums“.

Die EU stellte finanzielle Mittel in Höhe von etwa 1,4 Millionen Euro zur Verfügung, die Gemeinden mussten einen Eigenanteil von etwa 2000 bis 4000 Euro aufbringen. Damit gehört das Projekt zu einem der größten LEADER-Projekte überhaupt.

Der Vorteil ist, dass es nach Abschluss des Projektes kaum Folgekosten gibt, da keine Instandhaltung von Bauten nötig ist. Lediglich die Serverkosten für die Bereithaltung der Daten müssen die Gemeinden ab dem Jahr 2025 zahlen.

2014 entstand die erste Idee durch Angelika Kronenberg und Sascha Schmitz. Zusammen mit Prof. Dr. Torsten Mattern und Dr. Rosemarie Cordie, Leiterin des Archäologieparks Vicus Belginum, machten sie sich daran, die Idee zu verwirklichen.

2015 wurde eine erste Machbarkeitsstudie mit Hilfe des Studienganges Geoinformatik der Universität Trier durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen.

2017 startete die Arbeit an dem Projekt. Zuerst sammelte das Team der Recherche Informationen über die Objekte durch Auswertung wissenschaftlicher Literatur und durch Zusammenarbeit mit zuständigen Fachbehörden in Luxembourg und Rheinland-Pfalz.

Anhand dieser Informationen baute das Team der ModelliererInnen digitale Modelle am Computer. Diese wurden auch mit eventuell schon vorhandenen Rekonstruktionsvorschlägen verglichen oder an noch erhaltenen Denkmälern aus der gleichen Epoche angepasst.

Das Team der ProgrammiererInnen war für die Programmierung der App und der Webseite zuständig und musste die fertigen Modelle in die App einbauen.

Team

Projektleitung: Prof. Dr. Torsten Mattern (wiss. Projektleitung),

 Dr. Rosemarie Cordie (wiss. Projektleitung & Leitung Recherche),

 Helga van der Heyde (Projektassistentin)

Ehemalig: Ralph Arens (Projektmanagement)

 

Recherche: Eva Bleser,

 Alexander Juraschka

Ehemalig: Alexander Strunk, Ulrich Lorenz, Julian Geiß

 

Modellierung: Sascha D. Schmitz (Leitung),

 Max Rensch,

 Julius T. Bergau,

 Linus Stadtler,

 Irena Weiß

Ehemalig: Irina Keller

 

Programmierung: Angelika Kronenberg (Leitung),

 Philip Lungershausen,

 Marc Massilge,

 Patrick Stengel,

Ehemalig: Andreas Löwe, Manuel Buß, Adrian Wegener, Sebastian Frey

Wir danken David Liebemann von CrystalMesh für seine Mithilfe.